Die New York Times schreibt, dass diese Woche für US-Präsident Joe Biden für seine erneute Präsidentschaftskandidatur entscheidend sein könnte. „Biden sieht sich mit der bröckelnden Unterstützung demokratischer Politiker konfrontiert, die befürchten, dass Bidens Trotz zu einem historischen Sieg des ehemaligen Präsidenten Donald J. Trump und seiner Anhänger bei den Wahlen zum Weißen Haus und zum Kongress im November führen könnte“, schreibt die New York Times.
Viele Demokraten würden nun sofortige politische Signale erwarten, die Bidens Stärke zeigen. Doch Biden wird nicht imstande sein, die von ihm erwartete Kampagne zu führen, da er Gastgeber des 75. Nato-Gipfels in Washington ist, wo große Teile des Stadtzentrums bereits abgesperrt sind. Berater hätten einen aggressiven Wahlkampfplan für die Woche ab dem 15. Juli versprochen. Doch es könnte da schon zu spät sein, schreibt die New York Times.
Der Nato-Gipfel komme zur Unzeit. Biden werde versuchen, die Aufmerksamkeit auf den Krieg in der Ukraine zu lenken, werde aber sicherlich die ganze Woche über von den dringenden Fragen über seine politische Zukunft verfolgt werden. „Diese Fragen werden auch in den privaten Sitzungen mit anderen Staats- und Regierungschefs nachhallen, von denen viele durch die immer wahrscheinlicher werdende Aussicht auf eine Rückkehr Trumps ins Amt erschüttert sind“, schreibt die New York Times.
Am Donnerstag will Joe Biden in Washington eine Pressekonferenz abhalten, in der er frei sprechen will. Das habe es im November 2022 das letzte Mal gegeben.
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