An diesem Freitag verdeckt ein riesiger Vorhang die Bühne der Berliner-Max-Schmeling Halle – darauf gedruckt: das Antlitz der Hauptdarstellerin des Abends. Um 20.15 Uhr öffnet sich der Schleier und Nina Chuba intoniert einen Lobgesang auf Nina Chuba. „Wer macht Träume wahr?“, fragt die 25-Jährige ihr Publikum. „Nina, Nina, Nina“, entgegnet eine vornehmlich weibliche Gefolgschaft. Wie viele Stücke an diesem Abend bewegt sich auch das Eröffnungslied im Spannungsfeld zwischen Selbstgefälligkeit und Selbstermächtigung.
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Pop
Nina Chuba in der Berliner Max-Schmeling-Halle: ICH, ICH, ICH
Auf der Bühne inszeniert Nina Chuba ihren Aufstieg zum Popstar als Triumphzug. Das Publikum dankt es ihr – doch kann Empowerment in Egozentrik kippen?
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Nina Chuba, Berliner Sängerin und Schauspielerin
© dpa