Am Donnerstag startet der Film „No Other Land“ in den deutschen Kinos. Darauf macht wie bei jedem Filmstart auch das offizielle Hauptstadtportal des Landes Berlin aufmerksam. Diese Ankündigungen gehen mit einer Kurzbeschreibung des Films einher und der Information, in welchen Berliner Kinos er läuft. So auch diesmal.
Nur, dass das „breite, praxisorientierte Informations- und Service-Angebot für Berliner Bürger“ diesmal voll danebengegriffen hat. Wie der israelische Jude Yuval Abraham, einer der Filmemacher von „No Other Land“, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf X aufmerksam machte, hat das Hauptstadtportal dem bei der Berlinale 2024 als bester Dokumentarfilm ausgezeichneten Film „antisemitische Tendenzen“ unterstellt.
UPDATE
Kulturpolitik
Berlins Hauptstadtportal nennt den Film „No Other Land“ antisemitisch und entschuldigt sich
Der israelische Filmemacher Yuval Abraham („No Other Land“) entdeckte den Eintrag und empört sich zu Recht darüber, dass das Portal diesen zunächst stillschweigend löschte. Eine Einordnung.
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Szene aus dem Film „No Other Land“, dem das Hauptstadtportal „antisemitische Tendenzen“ unterstellte.
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