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Nord Stream 2: Schweden findet keine Täter, sucht Deutschland gründlicher?

Schweden will offenbar seine Ermittlungen zur Sprengung von Nord Stream einstellen will. Der Generalbundesanwalt will dagegen weitermachen.

Michael Maier Liudmila Kotlyarova Michael Maier und Liudmila Kotlyarova
3 Min
Das vom dänischen Verteidigungskommando zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Nord-Stream-2-Gasleck in der Nähe von Bornholm aus der Luft.

Das vom dänischen Verteidigungskommando zur Verfügung gestellte Foto zeigt das Nord-Stream-2-Gasleck in der Nähe von Bornholm aus der Luft.

© Danish Defence Command/dpa

Die schwedische Staatsanwaltschaft wird ihre Ermittlungen zu der Sabotage an den Ostsee-Pipelines Nord Stream 1 und 2 nach Informationen mehrerer deutscher Medien voraussichtlich in Kürze einstellen. Laut der schwedischen Zeitung Expressen will der zuständige Staatsanwalt Mats Ljungqvist in den kommenden Tagen eine Entscheidung über das weitere Vorgehen bei den Ermittlungen bekannt geben. Laut der Zeitung sei es offen, ob die Ermittlungen fortgeführt oder eingestellt werden, oder ob Haftbefehle verhängt werden. Die Zeit und die Süddeutsche berichten dagegen übereinstimmend mit dem NDR und dem WDR, dass Schweden die Ermittlungen einstellen werde. Demnach konnten die schwedischen Behörden in ihrem Land keine konkreten Tatverdächtigen ausmachen.

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