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November

Zuwanderung, Ausweis, Autoversicherung: Das ändert sich im November

Ab November können Ausweise einfacher beantragt und abgeholt werden. Zudem treten Teile des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes in Kraft. Die Änderungen im Überblick.

Team News AFP/dpa
3 Min
Auch gegen Ende des Jahres werden eine Reihe von Änderungen vorgenommen.

Auch gegen Ende des Jahres werden eine Reihe von Änderungen vorgenommen.

© IMAGO/Westend61

Gerade in Großstädten sind Termine in Bürgerämtern oft schwer zu bekommen – die Abholung von Reisepass, Personalausweis oder elektronischem Aufenthaltstitel wird nun einfacher. Ab November kann der Erhalt der PIN für die Online-Funktion von Reisepass oder Personalausweis ohne Termin beim Amt bestätigt werden. Das Abholen des Dokuments soll ohne Termin an speziellen Automaten möglich sein, die ähnlich wie Paketstationen funktionieren sollen. 

Dann können Ausweise oder Pässe auch an Dokumentenausgabeautomaten abgeholt werden, sofern diese vorhanden sind. Ein Termin bei der Behörde ist dann nicht mehr nötig. Bis Frühjahr 2025 soll es den PIN-Brief auch direkt bei Antragstellung in der Behörde geben. Die neuen Dokumente sollen dann auf Wunsch auch direkt vom Hersteller per Post zugestellt werden können.

November: Ein Teil des neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetzes tritt in Kraft

Fachkräfte aus Ländern außerhalb der EU können ab November schneller und unbürokratischer in Deutschland arbeiten. Wer etwa einen Hochschulabschluss hat, der nicht älter als drei Jahre ist, und hier mindestens rund 40.000 Euro im Jahr verdient, kann als Fachkraft einwandern. IT-Spezialisten benötigen nur einen Nachweis über drei Jahre Berufserfahrung, keinen Hochschulabschluss. Die Liste der sogenannten Engpassberufe wird erweitert und die Verdienstgrenze für die sogenannte Blaue Karte EU wird deutlich abgesenkt.

Zum Ende des Monats läuft auch eine wichtige Frist für Autofahrer ab. Viele Kunden, die ihre Autoversicherung wechseln wollen, können nur noch bis zum 30. November bei ihrem alten Versicherer formlos kündigen. Dies gilt dann, wenn das Versicherungsjahr des Vertrages zum 31. Dezember endet, was meistens der Fall ist.

Mögliche Änderungen können sich auch für die Deutsche Bahn ergeben. Am 9. November verhandeln die Lokführergewerkschaft GDL und die Deutsche Bahn zum ersten Mal in der aktuellen Tarifrunde. GDL-Chef Claus Weselsky will sich mit Warnstreiks nicht lange aufhalten und die Mitglieder zügig über unbefristete Streiks abstimmen lassen. Ob es noch im November zu Arbeitsniederlegungen kommt, ist unklar.

„Wetten, dass ..?“ verabschiedet sich im November von Thomas Gottschalk

Seit 1987 konnten sich Fans der trubeligen Samstagabend-Unterhaltung stets auf ein nächstes „Wetten, dass ..?“ mit Entertainer Thomas Gottschalk freuen, irgendwann kam immer eine neue Ausgabe. Am 25. November will Gottschalk nun sein endgültig letztes „Wetten, dass ..?“ moderieren – danach bleiben nur noch die Erinnerungen an denkwürdige TV-Momente. 

Neuer Atari im November

Über das Warnsystem Cell Broadcast geht im Katastrophenfall eine Warnung an Verbraucherinnen und Verbraucher. Bisher gingen die Notfallwarnungen nur an Handys mit aktuellen Betriebssystemen. Ab November will Vodafone das ändern und den Broadcast-Kanal 919 einführen, den Besitzer älterer Handys dann auswählen können, um Warnungen zu empfangen.

Futter für Nostalgiker und Nerds: Die Videospielkonsole Atari 2600, die in den 1980er-Jahren weit verbreitet war, kommt zurück. Die Neuauflage ist in Deutschland vom 17. November an erhältlich.

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