Berlin ist seit einer Weile eine Stadt des Nebels. Seit Tagen ist es diesig, neblig, grau. Ein Himmel ohne Blau, Tage ohne Sonne, ein Wetter, das perfekt zur düsteren politischen Stimmung im Land passt. In Berlin ist auf dem Alexanderplatz morgens oft der Fernsehturm verschwunden, manchmal ist auch die halbe Stadt nicht mehr zu sehen. „Es ist eine Großwetterlage, die – wie so oft im Winter – sehr stabil ist und damit auch sehr lange für eine bestimmte Art von Wetter sorgt“, sagte Jürgen Schmidt vom Wetterdienst Wetterkontor der Berliner Zeitung.
Diese Hochdrucklage betreffe aber nicht nur die Region Berlin-Brandenburg, sondern fast das gesamte Bundesgebiet. Nebel bildet sich eher in den Niederungen, die Nebelgrenze liegt meist bei 800 bis 1000 Metern. Weiter oben ist es nur selten neblig. Deshalb machen Skifahrer auch lieber Urlaub in höheren Gebirgslagen, weil sie dort oberhalb der Nebelgrenze sind, klare Luft haben und gute Sicht.
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Novemberblues in Berlin: Meteorologe erklärt, warum es jetzt so neblig ist
Seit sehr vielen Tagen ist es in der Hauptstadt düster und diesig, nieselig und neblig. Aber haben wir dieses Jahr tatsächlich mehr Nebel und warum gibt es ihn überhaupt?
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Berlin: Manchmal lässt der Nebel sogar den halben Fernsehturm verschwinden.
© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung