Obama in Berlin: Ein Sonnentag in Obama-City

9.30 Uhr Potsdamer Platz

BLZ
12 Min

9.30 Uhr Potsdamer Platz

Barack Obama steigt in seine Limousine, sein offizieller Arbeitstag in Berlin beginnt. Sein Konvoi verlässt das Hotel Ritz-Carlton. Auf einem Balkon in der Ebertstraße steht ein Mann, der für Aufregung bei den Sicherheitsleuten sorgt. Er hat eine Kamera in der Hand und missachtet die Aufforderung, den Balkon zu verlassen. Scharfschützen nehmen ihn ins Visier. Laserpointer werden eingeschaltet, um mögliche Zieloptiken zu beeinflussen. Der Mann verlässt den Balkon. Bereits bei der Ankunft des amerikanischen Präsidenten am Dienstagabend hatte er die Fenster der Wohnung nicht wie angeordnet geschlossen.

Deshalb war das Tempo der Obama-Kolonne gedrosselt worden. Jetzt rauscht sie vorbei.

9.40 Uhr Holocaust-Mahnmal

Einmal Michelles durchtrainierte Oberarme sehen. Wenigstens aus der Ferne. Das ist der Plan. Schaulustige und Journalisten stehen bereits an der Absperrung zum Denkmal für die ermordeten Juden. Die Polizisten in ihren dunkelblauen Uniformen sehen so aus wie amerikanische Cops im Film, sind aber aus Hamburg. Die Sonne knallt auf das menschenleere Stelenfeld. „Ist sie überhaupt schon hier?“, fragt eine aufgekratzte Touristin aus Westfalen. Plötzlich braust eine schwarze Kolonne durch die Wilhelmstraße. Eine halbe Stunde für das Holocaust-Mahnmal? Ist das nicht ein bisschen wenig? Später wird es heißen, mehr Zeit sei gar nicht eingeplant gewesen. Es wird heißen, Michelle Obama habe gefragt, ob sie sich gerade im ehemaligen Osten oder im ehemaligen Westen befinde. Auf Fotos wird man Michelle, Malia und Sasha sehen, wie sie durchs Stelenfeld spazieren. Das war von der Absperrung aus aber nicht zu erkennen.

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Weiter zum Checkpoint Charlie, zum „Mauer-Panorama“ des Künstlers Yadegar Asisi. Auch hier versteckt sich die Entourage von den Blicken neugieriger Berliner. Diesmal haben sie sich sogar eine ganze Stunde Zeit genommen, um das Kunstwerk zu betrachten, das den Alltag auf beiden Seiten der Mauer an einem fiktiven Herbsttag in den Achtzigerjahren simuliert. Während die ältere Tochter Malia (14) viele Fragen stellt, schaut die jüngere, Sasha (12), sich alles aufmerksam an. Schließlich sagt sie nur einen Satz: „It’s very sad.“ So schildert es der Künstler Yadegar Asisi, der noch Stunden später völlig ergriffen ist von seinem Besuch.

10.00 Uhr Schloss Bellevue

Das kleine Schloss bietet eine großartige Kulisse für das Staatsschauspiel. Die präsidialen Wiesen wirken wie mit der Nagelschere geschnitten. Sicherheitsbeamte rufen „Nicht über den Rasen laufen!“ Um 9.50 Uhr fährt die Präsidenten-Limousine vor. Joachim Gauck kommt dem Gast auf der Treppe mit dem roten Teppich entgegen. Sofort hat man den Eindruck, nicht der Hausherr, sondern der Besucher sei hier der Chef. Das mag an Obamas relativer Jugend liegen, an seiner eleganten Gestalt – wie auch immer. Seine Gesten sind größer, dynamischer. Gauck wirkt derweil vor allem: beglückt. Der deutsche Präsident geleitet den amerikanischen ins Schloss, Obama trägt sich in das Gästebuch ein. Dann geht es in den Park, wo die Ehrenkompanie der Bundeswehr angetreten ist. Das Musikkorps spielt erst die amerikanische Hymne, Gauck wirkt gerührt. Dann folgt die deutsche Hymne.

Schließlich schreiten die Präsidenten in schnellen Schritten die Ehrenformation ab. Am Ende stehen Schüler der John-F. Kennedy-Schule aus Zehlendorf mit kleinen amerikanischen und kleinen deutschen Fähnchen in der Hand. Obama fragt: „How are you?“ und ob die Schule schon vorbei sei. Der elfjährige Fabian sagt später, er habe den US-Präsidenten sehr nett gefunden. Auch die zwölfjährige Paulina ist beeindruckt: „Obama wirkte total lässig.“ Gute Noten also von den Sechstklässlern.

Die Staatsoberhäupter winken in die Kameras. Und verschwinden im Schloss. Das Gespräch dauert dann länger als gedacht. Der Inhalt bleibt vertraulich. Gegen elf Uhr öffnet sich die Tür des Schlosses. Obama und Gauck treten hinaus. Auf der Treppe plauschen sie auf Englisch miteinander. Erst um 11.02 Uhr setzt sich The Beast, die Präsidentenlimousine, in Bewegung. Jetzt sollte sie eigentlich schon vor dem Kanzleramt stehen. Gauck winkt dem Abfahrenden noch einmal und macht auf dem Absatz kehrt. Und die Sonne knallt vom Himmel, als liege Berlin – heute Obama-City – am Äquator.

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10.40 Uhr Potsdamer Platz

Laura von Wimmersperg wollte eigentlich zu Fuß zum Brandenburger Tor laufen, wo Obama reden wird. Jetzt steht sie an der Ebertstraße an einer Absperrung. Polizisten in schusssicheren Westen versperren den Weg. Wer zu Fuß weiter will, braucht einen Passierschein. Und den hat Laura von Wimmersperg nicht. 78 Jahre ist sie alt. In ihrer sommerlichen Kleidung und mit den weißen Haaren könnte man sie auch für eine Touristin halten, die überall an den Absperrungen stehen und Fotos machen. Aber Laura von Wimmersperg ist Friedensaktivistin, seit Jahrzehnten. Barack Obama ist ihr fünfter US-Präsident in Berlin. Sie hat schon gegen Ronald Reagan protestiert und gegen die Bushs. „An der Haltung Amerikas hat sich nichts geändert. Dieser Staat führt Interventionskriege zur Machtdemonstration“, sagt sie. Obama sei nicht besser als die anderen. Er stehe für den Drohnenkrieg. Über Laura von Wimmersperg kreisen an diesem Mittwoch unablässig Hubschrauber. Vor der Absperrung haben Aktivisten von Amnesty International ein kleines Zelt aufgeschlagen. Sie tragen orange Sträflingskleidung und sind mit einer Kette aneinander gefesselt. „Yes you can close Guantanamo“, skandieren sie und laufen im Gänsemarsch um ihr Zelt herum. Bewaffneten Polizisten beobachten die Szene belustigt. Sie essen jetzt erstmal ein Eis.

11.05 Uhr Siegessäule

Die Kolonne des Präsidenten nimmt einen kleinen Umweg über die Straße des 17. Juni, um zum nur wenige Hundert Meter spreeaufwärts gelegenen Kanzleramt zu fahren. An der Siegessäule versuchen sich zwei Femen-Aktivistinnen im Protestieren und ziehen sich aus. Polizisten greifen ein und nehmen die barbusigen Anti-Obama-Demonstrantinnen fest. Zu sehen für Obama? Nichts.

11.10 Uhr KanzleramtMit zehn Minuten Verspätung rollt Obamas Limousine in den Ehrenhof des Kanzleramtes. Angela Merkel, in einen in strahlendem Orange gehaltenen Blazer gekleidet, erwartet den Präsidenten unter dem Vordach. Er begrüßt sie mit zwei Wangenküsschen und legt ihr dann beim Hereingehen freundschaftlich den linken Arm auf den Rücken. Das wirkt nicht innig, aber doch sehr freundlich.

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11.15 Uhr Potsdamer-Platz-Arkaden

Vor den Potsdamer-Platz-Arkaden parken 20 Mannschaftswagen der Polizei. Für den Nachmittag haben sich die Obama-Töchter zum Shopping angekündigt, mit Personenschutz. Die Einkaufspassage bleibe für normale Besucher geöffnet, bestätigt die Polizei. Der Center-Manager Lutz Heinicke weiß nichts von einem Besuch der Obamas. „Warum sollen die einkaufen gehen? Wenn sie was brauchen, kriegen sie es gebracht.“

11.30 Uhr Mauergedenkstätte Bernauer Straße

Die längste Zeit verbringen Michelle Obama, ihre Schwägerin und die beiden Töchter beim Besuch der Mauergedenkstätte auf dem Aussichtsturm. Von dort können sie die verbliebenen Reste der Grenzanlagen gut erkennen und erhalten ein Eindruck von der „Absurdität der Teilung“, wie Axel Klausmeier, der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, es nennt. Außerdem ist es dort schattig. Seine Besucherinnen hätten sehr viel nachgefragt, sagt Klausmeier. Vor allem die Auswirkungen der Teilung für die Menschen hätten sie interessiert. Da war es gut, dass der Kanzlerinnengatte Joachim Sauer dabei war, der kennt sich aus mit der DDR. Für die Obama-Töchter hat Sauer die Reproduktion einer alten Ausgabe der Zeitschrift National Geographic mitgebracht, in der der Verlauf der deutsch-deutschen Grenze verzeichnet ist. Die hat er einst heimlich in Prag gekauft. In der DDR war der Besitz verboten.

Unter den rund hundert Schaulustigen ist auch Christine Schmidt. Sie wohnt in der Ackerstraße und hat für Michelle Obama einen Blumenstrauß mitgebracht – Hortensien, Schleierkraut und Gräser. Ihr Versuch, ihn wenigstens einem amerikanischen Sicherheitsmann mitzugeben, scheitert an der völligen Reaktionslosigkeit ihres Gegenübers. Als der Obama-Tross das Freiluftmuseum verlässt, ruft Christine Schmidt „Welcome in Berlin!“ und animiert die Wartenden zu einem Applaus. Michelle Obama wendet nicht einmal den Kopf. Sie ist gut hundert Meter entfernt und hat wohl nichts gehört.

12.45 Uhr Kanzleramt

Mit einiger Verspätung kommen Barack Obama und Angela Merkel in den Pressesaal des Kanzleramtes, wo sich deutsche und amerikanische Journalisten schon seit einer Stunde drängeln. Die Kanzlerin lobt erst einmal die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den Ländern, spricht kurz über das angestrebte Freihandelsabkommen und kommt dann schnell zum brisantesten Thema, auch wenn sie es beiläufig anspricht: „Wir haben auch über Fragen des Internets gesprochen.“ Sie meint: über das große Lauschprogramm Prism des US-Geheimdienstes NSA. Und dann kommt einer dieser unvergleichlichen Merkel-Sätze, der sogleich einen Sturm der Heiterkeit im Netz auslöst: „Das Internet ist für uns alle Neuland.“ Nun ja. Aber sie macht deutlich, dass sie gegenüber Obama die Sorgen vieler Deutscher über die Internetspionage der USA ziemlich klar angesprochen hat. Es komme auf die richtige Verhältnismäßigkeit zwischen dem Schutz vor möglichen Terrorangriffen und dem Schutz der Privatsphäre an, sagt sie. Sie habe das Thema mit Obama lange besprochen, sagt sie. Und es seien Fragen offengeblieben, die noch geklärt würden.

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Obama hört konzentriert zu. Wenn die Übersetzung ins Englische ähnlich nachlässig ist wie die ins Deutsche, wird er nicht alles verstehen. Aber er weiß ja, was sie meint. Und er ist vorbereitet. Fast fünf Minuten spricht er allein über Prism. Versichert, dass dort keine E-Mails und Telefongespräche kontrolliert würden, sondern lediglich Kontakte überprüft. Dass mit Hilfe der Internetüberwachung 50 Bedrohungen vereitelt worden seien, auch in Deutschland. Und auch er benutzt den Ausdruck der Verhältnismäßigkeit. Darauf haben sich die beiden offenbar verständigt. Die Pressekonferenz dauert fast eine Stunde, viel länger als geplant. Das liegt vor allen an den ausführlichen Antworten Obamas. Zwischendurch lobt er die Deutschkenntnisse eines amerikanischen Journalisten.

14 Uhr Brandenburger Tor

Auf dem Pariser Platz spielen Musiker wuchtige Hits. Die Veranstalter bemühen sich, vor dem Auftritt des Präsidenten Volksfeststimmung aufkommen zu lassen. Das ist nicht so einfach, ohne Volk kein Fest, und das Volk muss weitgehend draußen bleiben. Die geladenen 4 000 Gäste sind handverlesen. Es sind vorwiegend Menschen, die irgendetwas zu tun haben mit den deutsch-amerikanischen Beziehungen. Längst nicht jeder Zuschauer bekommt einen Sitzplatz auf den Tribünen am Rande. Etliche Gäste stehen in der Mitte des schattenlosen Platzes.

Sechs Wasserspender nur gibt es für die Wartenden; manch Durstender bedient sich an den Kränen in den Dixi-Toiletten.

Das Bundeskabinett ist schon halbwegs vollzählig. Die Männer sind meist hemdsärmelig gekommen. Verteidigungsminister de Maizière hat einen Strohhut auf dem Kopf. Innenminister Friedrich trägt wacker dunkles Jackett.

Die Bühne, auf der Obama sprechen wird, steht vor der Ostseite des Brandenburger Tors. Das Podest ist mit Panzerglas gesichert und mit zwölf Fahnen geschmückt, immer abwechselnd die amerikanische, die der EU und dann die deutsche. Auf den Dächern in der Nachbarschaft sind Scharfschützen postiert. Sie haben sich trotz Hitze schwarze Masken über die Gesichter gezogen.

14.20 Uhr Alexanderplatz

An der Ecke Karl-Liebknecht-Straße/Memhardstraße reagieren einige Berliner genervt auf die Verkehrsbehinderungen. „Total unnötig“ sei dieser Trubel, sagen Passanten sowie Autofahrer. Gesperrt sind unter anderem die Karl-Liebknecht-Straße ab Alexanderplatz, die Memhardstraße, die Rosa-Luxemburg-Straße und die Rosenthaler Straße.

15.40 Uhr Brandenburger Tor

Sagt er ihn nun, den einen, den großen Satz? Den Satz, der hängenbleiben wird und den man noch in 50 Jahren zitiert?
Obama kommt eine Viertelstunde zu spät. Und dann sagt er erst einmal: „Ich fühle mich hier so gut, dass ich mein Jackett ausziehen werde.“ Unter Freunden könne man ja weniger förmlich sein. Obama schlüpft also aus der Jacke, Wowereit tut es ihm gleich. Im Publikum bleibt Hans-Peter Friedrich eisern warm angezogen.
Auf der Bühne erzählt Obama, dass seine Frau und seine Töchter nicht mitgekommen seien zum Pariser Platz. „Das Letzte, was sie tun wollten, war, sich noch eine meiner Reden anzuhören.“

Er steht hinter einer hohen Glasscheibe und versucht, Nähe zu schaffen zu einem Publikum voller Erwartungen. Merkel hat ihm eine alte Aufnahme der JFK-Rede geschenkt. Immer ist er da, dieser Vergleich. Obama macht es einfach so: Er zitiert Kennedy mit seinem berühmten Satz. „Ich bin ein Berliner“, sagt nun also ein Präsident vor dem Brandenburger Tor. Obama streift durch die Geschichte, nimmt Immanuel Kant mit und den Mauerfall. Immer geht es um Freiheit. Es gibt viel von diesen Obama-Vokabeln: Offenheit, Toleranz, Frieden und Gerechtigkeit.

Den einen Satz aber, den gibt es nicht, zumindest keinen neuen. Stattdessen hat Obama eine Nachricht mitgebracht: Die USA wollen die Zahl ihrer Nuklearwaffen um ein Drittel reduzieren. Damit das auch als Nachricht wahrgenommen wird, betont Obama, das sei ein weiterer Abrüstungsschritt. Wieder geht es um: Peace and Justice, um Frieden und Gerechtigkeit. Das Spionageprogramm Prism findet nur wenig Platz in der Rede.

Er versichert, dass er offen sei für Kritik. Das müsse so sein, schließlich seien Regierungen für die Menschen da und nicht umgekehrt. Da ist es wieder, das Grundsätzliche. Es geht noch um den Geist von Berlin. „Vielen Dank“, sagt Obama zum Abschied. Am Abend wird bekannt, dass Obama bei dem Auftritt auf sein wichtigstes Werkzeug verzichten musste. Die Teleprompter, von denen er stets seine Reden abliest, funktionierten nicht.

16.15 Uhr Repräsentanz der Commerzbank
Das Haus der Commerzbank ist an diesem Tag auch eine Art Dependance der Sozialdemokraten. Erst trägt sich Obama hier in das Goldene Buch Berlins ein und scherzt mit dem SPD-Mann Wowereit darüber, dass sie beide Linkshänder sind. Angenehm kühl ist es in dem Sitzungssaal im ersten Stock. Doch ist das kaum der einzige Grund, weshalb sich Obama 40 Minuten Zeit – und damit deutlich mehr als üblich – für das Gespräch mit Peer Steinbrück nimmt. Der Auftritt auf der großen Bühne draußen war dem Herausforderer von Kanzlerin Merkel aus protokollarischen Gründen versperrt. Immerhin darf er nun zu dem Gespräch drei Fotografen mitbringen. Man spricht über das US-Spähprogramm, den deutschen Wahlkampf und Europa. Der SPD-Kanzlerkandidat kritisiert in tadellosem Englisch die einseitige Sparpolitik in der Krise. Teilnehmer berichten später, dass Obama zustimmend nickte.

18.57 Uhr Potsdamer Platz
Die Obama-Mädchen haben das Hotel verlassen und erreichen die Potsdamer-Platz-Arkaden – sie wollen doch noch ein wenig shoppen. Begleitet werden sie von sechs Personenschützern. Es wird ein kurzer Einkaufsbummel, sie erwerben lediglich einige Berlin-Souvenirs bei Hugendubel. Um halb acht spazieren Sasha und Malia ins Kino ins Sony Center.

19.00 Uhr Schloss Charlottenburg
Klassiker der deutschen Küche präsentiert der Zwei-Sterne-Koch Tim Raue beim Gala-Dinner für die erwachsenen Obamas im Schloss Charlottenburg. Das Menü besteht aus Beelitzer Spargel mit Zitrone und Saiblingskaviar, Kabeljau mit Schmorgürkchen und Estragonpüree sowie Königsberger Klopsen mit Rote Beete, Apfelsalat und Kartoffelpüree. Als Nachtisch gibt es für Obama und die mehr als 200 geladenen Gäste Bienenstich. Obama würdigt in seiner Rede den Werdegang Angela Merkels: „Man muss seinen Jugendträumen treu bleiben. Das ist genau das, was Du geschafft hast.“

21.57 Uhr Flughafen Tegel
Die Obamas steigen in die Air Force One. Wenig später hebt die Maschine ab. Goodbye, Mr. President.

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