Obdachlosigkeit in Berlin

Klinikum Kaulsdorf in Berlin: Wurde ein Obdachloser mit Todesschmerzen abgewiesen?

Der Mann habe vor Schmerzen geschrien, als ihn Polizisten aus dem Foyer der Klinik beförderten. Danach war er der eisigen Kälte ausgesetzt – so der Vorwurf.

5 Min
Ein Obdachloser mit Sammelbecher auf der Bahnbrücke am Bahnhof Friedrichstraße.

Ein Obdachloser mit Sammelbecher auf der Bahnbrücke am Bahnhof Friedrichstraße.

© Rolf Zoellner/epd

Dies ist eine Geschichte aus Berlin, typisch für Berlin. Sie handelt von einem Obdachlosen, der am vergangenen Sonntag vor einem Krankenhaus sitzt, dem Klinikum Kaulsdorf. Der Obdachlose ist der eisigen Kälte ausgesetzt, ist offenbar gesundheitlich angeschlagen. Jedenfalls hilflos, ohne dass sich jemand um ihn kümmert – und dies über einen langen Zeitraum. Die Spanne variiert zwischen anderthalb und knapp 14 Stunden. Je nach Perspektive, und es gibt zwei: die des kommunalen Klinikträgers Vivantes und die eines Patienten, der Augenzeuge war.

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