Justiz

Öffentlichkeit im Gullydeckel-Prozess ausgeschlossen

Am 20. August 2022 werden von einer Brücke zwei Gullydeckel auf die A7 geworfen, Menschen verletzt und Autos beschädigt. Drei Angeklagte stehen vor Gericht. ...

dpa
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ARCHIV - Ein Gullydeckel traf im August 2022 die Windschutzscheibe eines Autos auf der A7. Der Fahrer wurde schwer verletzt, die Beifahrerin sogar lebensbedrohlich.

ARCHIV - Ein Gullydeckel traf im August 2022 die Windschutzscheibe eines Autos auf der A7. Der Fahrer wurde schwer verletzt, die Beifahrerin sogar lebensbedrohlich.

© Clemens Heidrich/dpa

Den drei Angeklagten zwischen 19 und 21 Jahren wird unter anderem versuchter Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung und gefährlichem Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft wirft zwei der Angeklagten vor, in den frühen Morgenstunden am 20. August 2022 jeweils eine Gully-Abdeckung von einer Brücke bei Hildesheim auf die A7 geworfen zu haben.

Bei der laut Staatsanwaltschaft heimtückischen Tat sollen die beiden Männer tödliche Verletzungen billigend in Kauf genommen haben. Den Angaben nach wurden zwei Menschen schwer verletzt. Der dritte Angeklagte soll Vorbehalte gehabt haben, aber unter anderem beim Ausladen geholfen und so Beihilfe geleistet haben.

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