Erfolgsmanager des 1. FC Union Berlin

Oliver Ruhnert verrät: Das war mein persönlicher Saison-Höhepunkt!

Highlights gab es in dieser berauschenden Saison des 1. FC Union Berlin ganz viele. Oliver Ruhnert hat besonders einen Moment noch gut im Kopf.

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Oliver Ruhnert (l.) verabschiedete vor dem Spiel gegen Bremen die scheidenden Union-Spieler, hier Niko Gießelmann.

Oliver Ruhnert (l.) verabschiedete vor dem Spiel gegen Bremen die scheidenden Union-Spieler, hier Niko Gießelmann.

© Soeren Stache/dpa

Der Erfolg des 1. FC Union Berlin hat sehr viele Gesichter, und dennoch ist das, was am Sonnabend in der Qualifikation zur Champions League gegipfelt hat, vor allem ganz eng mit seinem Namen verbunden: Oliver Ruhnert leitet gemeinsam mit Trainer Urs Fischer die sportlichen Geschicke bei den Köpenickern. Oft nur im Hintergrund, ist der Geschäftsführer Profifußball bei den Eisernen fast nicht mehr wegzudenken.

Jetzt hat Ruhnert im Rückblick auf die so erfolgreich verlaufene Spielzeit verraten, welche Partie sein ganz persönliches Highlight war. „Der Höhepunkt war für mich direkt unser erstes Spiel gegen Hertha BSC. Es war so viel wert, mit drei Punkten zu starten. Nach einer Vorbereitung weißt du erst einmal nie, was genau Sache ist“, sagte der 51-Jährige in einer Medienrunde.

Jordan Siebatcheu, Sheraldo Becker und Robin Knoche erzielten seinerzeit die Tore beim 3:1-Erfolg gegen den späteren Absteiger. Union setzte sich danach in der Spitzengruppe der Liga fest und erlaubte sich bis auf eine kurze Durststrecke vor der Weltmeisterschaft mit nur einem Punkt aus drei Spielen keine echte Schwächephase.

„Wir waren damals alle nicht glücklich, dass das Derby schon am ersten Spieltag stattfindet“, erinnerte sich Ruhnert an die Ansetzung der DFL, die nicht überall auf Gegenliebe gestoßen war.

Trainer Urs Fischer kam beim Gedanken an die wichtigsten Spiele der Saison auf die Europa-League-Partie in Malmö Anfang Oktober zurück. Der 1. FC Union Berlin stand nach zwei Niederlagen zum Auftakt gegen Saint-Gilloise und in Braga mächtig unter Druck, musste in Schweden gewinnen.

„Wir standen mit dem Rücken zur Wand, haben mit einem Mann weniger gespielt (András Schäfer sah die Rote Karte; Anm. d. Red.) und trotzdem gewonnen. So etwas gibt dir zusätzliche Energie“, sagte der Trainer. Hohe Pleiten wie in Leverkusen (0:5) oder Freiburg (1:4) hätten seiner Mannschaft ebenfalls geholfen: „Gerade aus Niederlagen lernst du immer wieder neue Dinge, an denen du arbeiten kannst.“

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