Gleich zwei Unfälle hat ein Opelfahrer am späten Mittwochabend in Berlin-Marzahn bei dem Versuch verursacht, sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Laut Polizei wollten Zivilpolizisten den Fahrer in der Stendaler Straße überprüfen, da die an dem Fahrzeug befestigten Kennzeichen als gestohlen gemeldet waren.
Doch der rote Opel Omega beschleunigte unvermittelt, fuhr auf dem Blumberger Damm und in der Rudolf-Leonhard-Straße gegen mehrere unbeteiligte Fahrzeuge. Dabei wurde jedoch niemand verletzt.
Der rote Omega nach der Crash-Fahrt.
© Morris Pudwell
In der Kemberger Straße stellten Zivilpolizisten den Fahrer, überholten diesen und setzten sich vor das Fahrzeug. Der Omega-Fahrer bremste zwar, fuhr jedoch auf das Fahrzeug der Zivilfahnder auf.
Bei der Festnahme leistete der 27-Jährige laut Polizei heftigen Widerstand. In dem Wagen saßen noch drei Frauen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß und der Opel bereits stillgelegt war.
Während der Festnahme verletzte sich der Mann leicht, kam zu einer ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus, wo ihm auch Blut entnommen wurde. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Verkehrsunfallflucht, Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs. (BLZ)
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