Tage nach dem Sturm „Xavier“ sind in Rangsdorf (Teltow-Fläming) sechs Menschen mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftungen ins Krankenhaus gebracht worden. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, waren nach ersten Erkenntnissen durch einen Sturmschaden der Schornstein oder die Heizungsentlüftung verstopft. So konnten sich Rauchgase im Haus ausbreiten.
Zunächst hatte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses am späten Montagabend mit Beschwerden den Rettungsdienst gerufen, wie die Feuerwehr mitteilte. Die Sanitäter stellten dann eine zu hohe Kohlenmonoxidkonzentration in der Wohnung fest und alarmierten die Feuerwehr. Einsatzkräfte brachten daraufhin acht Menschen aus mehreren betroffenen Wohnungen in Sicherheit. Sie stellten die Gaszufuhr des Hauses ab und lüfteten durch.
Sechs Menschen kamen mit Verdacht auf Kohlenmonoxidvergiftung in eine Klinik, darunter zwei Kinder im Alter von drei und sechs Jahren. Zwei weitere Bewohner wurden vor Ort behandelt, drei Hausbewohner konnten nachts bereits wieder in ihre Wohnungen zurück. Eine 26-Jährige und die beiden Kinder mussten zunächst im Krankenhaus bleiben. (dpa)
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