Ostsee

Russland meldet Schaden an eigenem Kabel in Ostsee

Ein Unterseekabel eines russischen Staatsunternehmens ist in der Ostsee beschädigt worden. Moskau vermutet „externe Einwirkung“.

Katerina Alexandridi Katerina Alexandridi/AFP
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Russland hat die Beschädigung einer seiner Leitungen in der Ostsee gemeldet.

Russland hat die Beschädigung einer seiner Leitungen in der Ostsee gemeldet.

© Depositphotos/Imago

Nach einer Serie von Schadensfällen an westlichen Unterseekabeln in der Ostsee hat nun auch Russland die Beschädigung einer seiner Leitungen in dem Meer gemeldet. Rostelecom, der größte russische Telekommunikationsanbieter, teilte am Samstag mit, sein Unterseekabel sei schon vor einer Weile durch „externe Einwirkung“ beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten seien im Gange. Die Verbraucher seien von dem Vorfall nicht betroffen, fügte das Unternehmen hinzu.

Rostelecom äußerte sich nicht näher zu den Ursachen des Schadens. Der Schaden habe sich in der ausschließlichen Wirtschaftszone Finnlands ereignet. Zuvor am Samstag teilte die finnische Küstenwache mit, ein russisches Schiff bei Reparaturarbeiten an einem Unterseekabel im Finnischen Meerbusen zu beobachten.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 sind in der Ostsee bereits mehrfach wichtige Telekommunikations- und Stromkabel beschädigt worden. Westliche Staaten vermuten, dass die Schäden durch Sabotageakte verursacht wurden. Verdächtigt werden Russland, aber auch China. Wegen der Vorfälle wurde ein Nato-Überwachungseinsatz in der Ostsee organisiert.

Doch die schwedische Staatsanwaltschaft erklärte vergangene Woche, dass die Beschädigung eines Glasfaserkabels in der Ostsee nicht wie zunächst vermutet auf Sabotage zurückzuführen ist. Zudem hatte Norwegen einem Schiff mit russischer Besatzung, das im Zusammenhang mit der Beschädigung des Kabels festgesetzt worden war, die Weiterfahrt erlaubt.

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