Unwetterkatastrophe

Pakistan: Fluthilfe noch lange nicht genug

Pakistan hat bereits Milliarden Dollar an Hilfzahlungen erhalten. Doch die Schäden nach den Fluten im Sommer sind so groß, dass noch viel mehr Geld benötigt ...

dpa
2 Min
Opfer der schweren Überschwemmungen durch Monsunregen tragen in der Provinz Sindh Hilfsgüter durch das Hochwasser.

Opfer der schweren Überschwemmungen durch Monsunregen tragen in der Provinz Sindh Hilfsgüter durch das Hochwasser.

© Fareed Khan/AP/dpa

Ein Mann fährt im September in Karatschi mit einem Fahrzeug eine überflutete Straße entlang. Die durch überlaufendes Abwasser gefluteten Straßen verursachen große Probleme.

Ein Mann fährt im September in Karatschi mit einem Fahrzeug eine überflutete Straße entlang. Die durch überlaufendes Abwasser gefluteten Straßen verursachen große Probleme.

© -/PPI via ZUMA Press Wire/dpa

WHO warnt vor Infektionskrankheiten

Seit Mitte Juni leidet Pakistan unter den schlimmsten je aufgezeichneten Fluten seiner Geschichte. Insgesamt sind 33 Millionen Menschen davon betroffen, knapp 1700 Menschen haben ihr Leben verloren. Zwischenzeitlich stand ein Drittel des Landes unter Wasser. Unzählige Straßen, Schulen, Krankenhäuser und landwirtschaftliche Flächen wurden zerstört.

Die WHO warnte erst am Mittwoch vor einer „Gesundheitskatastrophe“. Im verschmutzten Wasser breiten sich Infektionskrankheiten mit rasender Geschwindigkeit aus. Millionen von Menschen haben keinen Zugang zu ärztlicher Versorgung, so die Organisation über die Situation in dem Land.

Stark vom Klimawandel bedroht

Experten machen den Klimawandel für die zunehmende Anzahl von Naturkatastrophen in Pakistan verantwortlich. Das südasiatische Land gilt als mit am meisten vom Klimawandel bedroht, obwohl es kaum zu den weltweiten Emissionen beigetragen habe.

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