In Donald Trumps Antrittsrede am Montagmittag wiederholte er seinen Anspruch auf den Panama-Kanal. „Vor allem betreibt China den Panama-Kanal, den wir nicht China gegeben haben, sondern Panama, und wir holen ihn uns zurück“, sagte er.
Panama-Kanal bleibt Eigentum Panamas, betont Präsident Mulino
Der Präsident Panamas, José Raúl Mulino, antwortete prompt. In einer wenig später veröffentlichten Stellungnahme schrieb er: „Im Namen der Republik Panama und ihres Volkes muss ich die Worte von Präsident Donald Trump in seiner Antrittsrede zu Panama und seinem Kanal umfassend zurückweisen.“
Schon im Dezember hatte Mulino Trumps Vorstöße scharf abgelehnt. Mit Bezug auf seine Rede schrieb er am Montag, der Kanal sei und bleibe das Eigentum Panamas. „Seine Verwaltung wird im Hinblick auf seine dauerhafte Neutralität weiterhin unter panamaischer Kontrolle stehen“, so Mulino weiter.
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Keine Nation auf der Welt solle sich in die Verwaltung des Kanals einmischen – „der Kanal war kein Zugeständnis von irgendjemandem“, heißt es in der Stellungnahme. Ein Dialog sei der gangbare Weg, um offene Probleme zu klären, „ohne unser Recht, unsere uneingeschränkte Souveränität und unser Eigentum an unserem Kanal zu untergraben“.
Der von den USA gebaute Panamakanal war 1914 eröffnet worden. Nachdem Carter und Torrijos 1977 ihr Abkommen unterzeichnet hatten, übernahm Panama 1999 die Kontrolle über die Wasserstraße. Panama verwaltet den Kanal weiterhin, auch wenn die Präsenz chinesischer Schiffe in der Wasserstraße stetig zugenommen hat.
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