Die Tage der Pandabären Pit und Paule im Berliner Zoo sind gezählt. Wie die Einrichtung am Dienstag mitteilte, haben Besucherinnen und Besucher noch knapp anderthalb Monate Zeit, um die vier Jahre alten Teenager-Bären in Berlin zu sehen. Mitte Dezember sollen Pit und Paule dann ins chinesische Chengdu fliegen, wo sie in eine Aufzucht- und Forschungsstation für Große Pandas gebracht werden.
Pit und Paule wurden am 31. August 2019 im Berliner Zoo geboren und sind nach Zoo-Angaben die ersten und bislang einzigen Großen Pandas, die in Deutschland zur Welt kamen. Die erfolgreiche Paarung zwischen den Eltern Meng Meng und Jiao Qing war damals eine kleine Sensation – schließlich gelten Pandas als Sex-Muffel. Die Zwillingsbrüder gehören zu den Zoo-Lieblingen und locken jährlich zahlreiche Besucher an.
Pit und Paule sind nur Spitznamen: So heißen die Pandas wirklich
Der Auszug von Pit und Paule ist keine Überraschung und war so vertraglich vorgesehen. Wie auch ihre Eltern sind sie chinesisches Eigentum. Eigentlich sollten die Brüder schon längst umgezogen sein. Wegen der Corona-Pandemie verzögerte sich die Ausreise aber.
Tierpfleger im Berliner Zoo hatten den kleinen Panda-Zwillingen die Spitznamen Pit und Paule gegeben. Grund sei, dass auch Zoomitarbeiter manchmal über die Aussprache der chinesischen Namen Meng Xiang und Meng Yuan stolperten, hieß es aus dem Zoo. Korrekt ausgesprochen heißt es: Möng Tschiang und Möng Juan. Die chinesischen Namen bedeuten ersehnter und erfüllter Traum.
Pandas Pit und Paule im Jahr 2020 im Berliner Zoo
© Olaf Wagner/imago
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