Wohnen

Pankow: Maßnahmen zur Begrenzung von Mietpreisen in zwei weiteren Gebieten

Der Bezirk Pankow will die Verdrängung von langjährigen Bewohnern in Weißensee verhindern. In zwei Gebieten werden deshalb Maßnahmen getroffen.

BLZ
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Neu gebaute Wohnungen in der Pistoriusstraße in Berlin-Weißensee: In zwei Gebieten will der Bezirk Pankow gegen Mietpreiserhöhungen vorgehen.

Neu gebaute Wohnungen in der Pistoriusstraße in Berlin-Weißensee: In zwei Gebieten will der Bezirk Pankow gegen Mietpreiserhöhungen vorgehen.

© Soeren Stache/dpa

Die Bezirksverordnetenversammlung Pankow hat Maßnahmen zur Mietpreisbegrenzung in zwei weiteren Gebieten in Weißensee beschlossen. Sie sollen die Verdrängung der langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner verhindern, teilte Dennis Buchner (SPD), Abgeordneter für Weißensee, am Mittwoch auf Facebook mit.

Buchner zufolge sind insbesondere in den Straßen westlich des Weißen Sees die Mieten gestiegen, was viele Menschen beunruhigt. Bestimmte Straßengebiete sollen nun vor rein spekulativen Veränderungen geschützt werden, um die Viertel von Weißensee bezahlbar zu halten. Insgesamt betreffe das laut Buchner 7100 Menschen.

Pankow: Schutz vor Verdrängung in Weißensee West und Weißensee Zentrum

Bisher gibt es im Bezirk Pankow 14 Gebiete, in denen bestimmte Bauvorhaben nur eingeschränkt möglich sind und Mietpreise nicht willkürlich erhöht werden können. Nun kommen zwei weitere Gebiete hinzu: Das erste Gebiet „Weißensee West“ verläuft westlich der Gustav-Adolf-Straße zwischen Obersteiner Weg, Straße 206, Günter-Litfin-Straße, Am Steinberg und Gaeblerstraße. Hier leben etwa 1400 Menschen. Das zweite Gebiet „Weißensee Zentrum“ ist mit etwa 5700 Einwohnerinnen und Einwohnern größer und verläuft entlang der Schönstraße ab Pistoriusstraße bis etwa zur Rennbahnstraße.

Die Auswahl dieser Gebiete erfolgte aufgrund einer umfangreichen Untersuchung im gesamten Alt-Bezirk Weißensee und umfasste ein großes Gebiet rund um den Weißen See, das von mehr als 23.000 Menschen bewohnt wird. In beiden Gebieten identifizierte die Studie eine akute Gefahr der Verdrängung der langjährigen Bewohnerinnen und Bewohner, so Buchner. Insbesondere im privaten Wohnungsbestand des Weißensee-Zentrums sei ein deutlicher Druck zur Aufwertung spürbar.

Quelle: Dennis Buchner auf Facebook

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