Passanten haben am Donnerstagnachmittag gegen 16.50 Uhr an der Vinetastraße in Berlin-Pankow einen blutüberströmten und leblosen Mann gefunden. Laut Polizei weisen die Verletzungen des Toten auf ein Tötungsdelikt hin. Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde der 38-jährige Deutsche erstochen. Die Ermittler gingen zunächst von Schussverletzungen aus. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen nach Zeugenaussagen davon aus, dass der Attacke ein Streit vorangegangen ist. Der oder die Täter sind auch am Freitagmittag noch auf der Flucht. Die Ermittler fahnden nach ihnen.
Die Tat geschah direkt vor einem Wohnhaus vor der Vinetastraße 2 nahe dem U-Bahnhof. Ein Polizist soll den Angaben nach noch versucht haben, das Opfer wiederzubeleben. Ein Arzt habe allerdings nur noch den Tod des Mannes feststellen können.
Einen Tag nach der Tat erinnern Grabkerzen vor dem Wohnhaus an die Bluttat. Die Polizei hat einen Aufruf gestartet, in dem Anwohner und Zeugen um Hinweise gebeten werden. Entsprechende Aushänge finden sich an den Haustüren in der Vinetastraße. Am Freitagmittag halten Anwohner immer wieder am Tatort an und äußern sich schockiert. Zwei Männer in einem schwarzen Van mit verdunkelten Scheiben beobachten den Tatort für eine Weile. Ob es sich dabei um eine Observation der Polizei handelt, ist unklar.
Grabkerzen und ein Flatterband vor dem Wohnhaus in der Vinetastraße erinnern an die Bluttat.
© Christian Gehrke
Bluttat an der Vinetastraße in Pankow: Polizei richtet sich an die Bevölkerung
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Hinweise nimmt die 8. Mordkommission in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten unter der Rufnummer (030) 4664 – 911888, per E-Mail unter LKA118@polizei.berlin.de oder auch jede andere Polizeidienststelle entgegen.
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