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Panne bei „TV-Quadrell“: Günther Jauch lässt historischen Bierdeckel von Merz fallen

Mit einer Steuererklärung auf einem Bierdeckel sorgte Friedrich Merz einst für Aufmerksamkeit. Mittlerweile ist es ein Museumsstück. Doch Moderator Jauch leistete sich ein Fauxpas.

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Das TV-„Quadrell“ moderierten Pinar Atalay (l) und Günther Jauch (r).

Das TV-„Quadrell“ moderierten Pinar Atalay (l) und Günther Jauch (r).

© Kay Nietfeld/dpa

Am Sonntag haben die vier Kanzlerkandidaten der Bundestagswahl, Olaf Scholz (SPD), Robert Habeck, (Grüne), Friedrich Merz (CDU) und Alice Weidel (AfD) miteinander in einer Fernsehdebatte diskutiert. Doch nicht nur die Aussagen der Kandidaten sorgten in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit. Auch eine Szene, in der Günther Jauch den historischen Bierdeckel von Friedrich Merz fallen lässt, sorgt für Belustigung.

Mit der Idee einer Steuererklärung, die auf einen Bierdeckel passt, sorgte Merz einst für Aufsehen. Inzwischen ist der Deckel ein Museumsstück. Der Deckel rutschte Jauch aus den Händen und fiel auf den Boden. Jauch, sichtlich peinlich berührt, kniete sich hin, um ihn wieder aufzuheben. Zuvor sagte Jauch noch: „Mir ist gesagt worden, diesen Bierdeckel darf ich selber nicht anfassen, weil es eben ein Museumsstück ist.“

Zu der Szene gab es einige Kommentare in den sozialen Medien: „Der Günni hat den historischen Bierdeckel fallen lassen!“, kommentierte ein Nutzer. „Das gibt Ärger vom Museum“, ein anderer. „Ich werde Herrn Jauch nicht wählen“, schrieb ein anderer mit Blick auf die Umfragen. 

SPD reagiert mit eigenem Bierdeckel

Die SPD reagierte bereits auf der Plattform X auf den Bierdeckel-Vorfall: „Es gibt nur einen wahren Bierdeckel“, schrieben die Sozialdemokraten zu einem Foto eines Bierdeckels mit einer Rechnung zu Steuerentlastung, kostenfreiem Schulessen, Kindergelderhöhung und dem Deutschlandticket.

Einer Forsa-Umfrage zufolge ist für die Zuschauer klar, wer als Sieger des TV-Quadrells hervorgeht. Der CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz lag als Gewinner der Sendung mit 32 Prozent deutlich vor Scholz mit 25 Prozent. Für Habeck und Weidel entschieden sich jeweils 18 Prozent. Dafür wurde Habeck am sympathischsten eingeschätzt: Für ihn entschieden sich in der Hinsicht 34 Prozent der Befragten, für Merz 23, für Scholz 19 und für Weidel 17 Prozent. Die Frage, wer das Land am besten führen könne, ging ebenfalls an Merz, der 42 Prozent erzielte. Dahinter lagen Scholz mit 19, Weidel mit 16 und Habeck mit 13 Prozent. 84 Prozent der Befragten beantworteten die Frage, ob die Debatte ihre persönliche Wahlentscheidung verändert habe, mit „Nein“. Lediglich 10 Prozent sagten „Ja“.

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