Parking Day

Mit Rollrasen und Sonnenliege auf Parkplätzen chillen

Berliner Initiativen schaffen am Freitag spontane Grünflächen und Parkprojekte.

BLZ
2 Min
Aufnahme während des Parking Days in Berlin 2013.

Aufnahme während des Parking Days in Berlin 2013.

© Paulus Ponizak

Um mitzumachen, muss man lediglich ein Parkticket lösen. Statt ein Auto auf die Parkplätze zu stellen, können dort nun für ein paar Stunden Blumenbeete, Sitzgelegenheiten und kleine Liegewiesen entstehen.

Angebote auf Parkplätzen in Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg

An dem Projekt sollen sich sowohl Anwohner, Passanten als auch Touristen beteiligen. Zusätzlich starten auch mehrere Initiativen und Vereine Angebote auf den blockierten Parkflächen. Mit dabei ist zum Beispiel der Volksentscheid Fahrrad, der seine Idee in der Oranienstraße zwischen Heinrichplatz und Skalitzer Straße umsetzen wird. "Aus einem einfallslosen Autostellplatz wird ein Ort für eine kleine Mittagspause im Park oder ein leckeres Schwätzchen unter Nachbarn am Erdbeerbeet", sagt Hille Bekic.

Zum offiziellen Programm des Park(ing) Days 2016 gehören unter anderem auch Straßenmusik (Linienstraße/Ecke Rosenthaler Straße in Mitte), ein Park-Café mit Kinderprogramm (Teutoburger Platz in Prenzlauer Berg) sowie Lesungen und Fahrradaktionen in der Oranienstraße in Kreuzberg.

Der Park(ing) Day wurde 2005 von einem amerikanischen Künstlerkollektiv namens REBAR in San Francisco ins Leben gerufen. Im vergangenen Jahr wurden weltweit mehr als 1000 Parkplätze während des Aktionstags in kleine Parks umgewandelt. (BLZ)

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