Literatur

Pedro Almodóvars Erzählungen: „Der letzte Traum“

Im Band „Der letzte Traum“ erweist sich der weltbekannte Filmemacher auch als talentierter Schriftsteller.

dpa
1 Min
ARCHIV - Pedro Almodovar, Regisseur aus Spanien, während eines Fototermins.

ARCHIV - Pedro Almodovar, Regisseur aus Spanien, während eines Fototermins.

© Scott Garfitt/Invision/AP/dpa

Die Geschichten stammen aus ganz unterschiedlichen Lebensabschnitten des inzwischen 74-jährigen Verfassers und wurden eher zufällig von seiner Assistentin archiviert. Die Erzählungen stehen dabei für verschiedene literarische Genres. Einige, wie die Geschichte über den Tod seiner Mutter, sind stark autobiografisch geprägt, andere wie „Die Spiegelzeremonie“ oder „Johanna, das Wahnröschen“ nehmen Elemente des Schauerromans oder Märchens auf. 

Die für seine Filme typischen Themen wie sexuelle Aufmüpfigkeit oder satirische Kritik am Katholizismus durchziehen auch die Erzählungen, besonders kunstvoll zusammengeführt etwa in der einleitenden Geschichte „Der Besuch“. Alles in allem ist das Buch ein echter Almodóvar. 

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