Eine besonders gute Sicht gebe es am Dienstag in den späten Abendstunden. Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit. Um Mitternacht gehe der Mond auf, sodass schwächere Sternschnuppen dann nicht mehr zu sehen seien. Wer sich etwas wünschen möchte, muss seinen Blick am Abend nach Osten wenden, denn dort geht das Sternbild Perseus auf, nach dem die Meteore benannt sind.
Die Sternschnuppen scheinen diesem Sternbild zu entspringen. Die wahre Ursache der Perseiden liegt jedoch an anderer Stelle: Auf ihrer Bahn um die Sonne fliegt die Erde „durch eine Wolke kleiner Kometentrümmerteilchen“, die der Komet 109P/Swift-Tuttle auf seiner Bahn hinterlassen habe, schreiben die Sternfreunde. Er wurde 1862 von Lewis Swift und Horace Tuttle unabhängig voneinander entdeckt. Für seine Reise um die Sonne benötigt er rund 133 Jahre. Das nächste Mal wird der Komet nach Astronomenberechnung im Jahr 2126 sichtbar sein.
Mit 60 Kilometern pro Sekunde, das sind 216.000 Kilometer pro Stunde, sind die Perseiden recht schnelle Objekte. Helle Objekte, sogenannte Boliden oder Feuerkugeln, sind keine Seltenheit.
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