Die Operninszenierungen, die Herbert Fritsch bislang für die Komische Oper erarbeitet hat, „Don Giovanni“ und „Der fliegende Holländer“, waren furchtbar. „Pferd frisst Hut“, die am Sonnabend im Schillertheater, der Exilspielstätte der Komischen Oper, vorgestellte neue Fritsch-Produktion ist nicht furchtbar, und das liegt vermutlich nicht zuletzt daran, dass der Regisseur hier die Zeit frei einteilen kann. Denn das als „Musikalische Komödie von Herbert Grönemeyer“ angekündigte Stück ist vor allem Sprechtheater nach Eugène Labiches „Florentinerhut“, angereichert mit einigen Musikeinlagen, für die das Wort „furchtbar“ ein weiteres Mal bemüht werden muss – doch dazu später.
Musiktheater
Das Gehirn fühlt sich wie gegrillt an: Fritsch inszeniert Grönemeyer an der Komischen Oper
Herbert Grönemeyer hat komponiert, Herbert Fritsch inszeniert: „Pferd frisst Hut“ verursacht Schwindelgefühle und sinnloses Lachen. Die Kritik
5 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Das Herbert-Fritsch-Ensemble spielt „Pferd frisst Hut“ nach Eugène Labiches „Der Florentinerhut“ in einer Produktion der Komischen Oper im Schillertheater.
© Jan Windzus