Der Grund: Immer weniger Pflegekräfte wollen in der Brandenburgischen Landeshauptstadt arbeiten, weil die körperlich und seelisch fordernde Arbeit in der Pflege in Potsdam schlecht entlohnt wird.
Berlin lockt mit einer besseren Bezahlung - in der Folge wandern viele qualifizierte Pflegekräfte aus Brandenburg in die Hauptstadt ab. Fatale Folge: dringend Pflegebedürftige in Potsdam werden teils gar nicht mehr versorgt!
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste warnt bereits vor einem "Desaster": Um dies abzuwenden, müssten sich Pflegekassen, Sozialhilfeträger und Leistungsanbieter schnell zusammensetzen und eine Lösung finden.
Die Stadt Potsdam weist den schwarzen Peter dem rbb-Bericht zufolge den Pflegekassen zu: Diese kämen ihrem Versorgungsauftrag nicht nach. Die Bereichsleiterin für Gesundheitssoziale Dienste und Senioren, Uta Kiezmann, fordert demnach eine Abkehr von unterschiedlichen Bezahlungen in verschiedenen Bundesländern: Pflegekräfte sollten grundsätzlich mehr Geld verdienten können, und Vergütungssätze sollten bundesweit einheitlich sein. JSt
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