Viele Unternehmen würden ihre Produkte dann nicht mehr in Deutschland anbieten, wurde der Verbandsvertreter zitiert. „Es geht dabei nicht um Fiebersäfte, die eher bei trivialeren Erkrankungen eingesetzt werden, sondern vor allem Medikamente für neuere Krebstherapien.“
Einige Hersteller brächten knappwerdende Medikamente eher in Märkte, in denen sie höhere Erträge erlösten. „Die Krankenkassen sind im Rahmen ihrer Rabattverträge nicht bereit, genug dafür zu bezahlen“, kritisierte Geller. Der Wunsch des Gesetzgebers, Kosten zu sparen, sei größer, als die Menschen mit „hochinnovativen Produkten“ zu versorgen.
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