Der Berliner Pirat Christopher Lauer hat die eigenen Reihen aufgerufen, sich auf Inhalte und die Bundestagswahl 2013 zu konzentrieren. „Wir sollten uns bemühen, 2013 als stärkste Oppositionspartei in den Deutschen Bundestag einzuziehen“, schrieb der Fraktionsvorsitzende der Piraten im Abgeordnetenhaus am Montag in seinem Blog-Beitrag „Warum ich den Scheiß mache“. „Heute, da wir Piraten irgendwo zwischen 4%-6% bundesweit stehen, hat der eine oder andere ja möglicherweise vergessen, warum und wofür wir den Scheiß machen“, schrieb Lauer mit Blick auf die ständigen Querelen zwischen führenden Mitgliedern. Es gehe darum, Politik zu machen und die Gesellschaft zu verändern. Die Piraten seien „eine im besten Sinne sozialliberale Partei“ und verträten ein positives Menschenbild. (dpa)
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