Seit genau 20 Jahren gehen die Polizei Berlin und die Bundespolizei gemeinsam in die Luft. Der von beiden Behörden genutzte Airbus Helikopter vom Typ H135 mit dem Rufnamen „Pirol“ kann rund um die Uhr angefordert werden – wenn das Wetter es zulässt.
In Berlin hob der Hubschrauber nach Angaben beider Behörden im Jahr 2021 für 270 Einsätze ab. Im darauffolgenden Jahr waren es 345 und im vergangenen Jahr 413 Einsätze – etwa wegen Großveranstaltungen, Staatsbesuchen, Observationen, Fahndungen und zur Verkehrsüberwachung.
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Der mit zwei Triebwerken ausgestattete Helikopter kann mit einer Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h fliegen. Stationiert ist er bei der Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg in Ahrensfelde. Von dort aus erreicht der Hubschrauber jedes Ziel in Berlin innerhalb von acht Minuten.
Nach anfangs nur zwei Piloten und zwei Flugtechnikern sei das Stützpunktpersonal der Berliner Polizei auf einen Leiter, fünf Piloten, zwei Flugtechniker und vier Operatoren angewachsen, teilten beide Behörden am Freitag mit.
Ausgestattet ist „Pirol“ mit moderner Überwachungstechnik wie Wärmebildkamera, Suchscheinwerfer und Infrarotkamera sowie mit Satellitennavigation. Er kann bis zu sechs Personen transportieren und wird überwiegend durch gemischte Besatzungen der Polizei Berlin und Bundespolizei geflogen.
Der Helikopter flog auch 591 Einsätze für die Bundespolizei. Bei der Suche nach vermissten und hilfebedürftigen Personen wird „Pirol“ ebenfalls immer wieder angefordert. So seien laut Behörden allein in den vergangenen zehn Jahren etwa 650 Menschen unter Mitwirkung des Polizeihubschraubers gefunden und gerettet worden.
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