- Die Finanzierung der staatlichen Rentenversicherung stößt in Deutschland zunehmend an ihre Grenzen. Sinkende Geburtenraten, steigende Lebenserwartung, aber auch die immer noch zu hohe Arbeitslosigkeit sowie längere Ausbildungszeiten haben maßgeblich zu dieser Entwicklung beigetragen. Die Konsequenz für den einzelnen: Ohne eine zusätzliche private Absicherung kann der gewohnte Lebensstandard im Alter nicht mehr gehalten werden.Angesichts dieser Situation wird der Markt für private Altersvorsorge für viele neue Wettbewerber interessant. Die Verbraucher werden mit einer Vielzahl schon bekannter sowie neuer Angebote, beispielsweise Aktien, Immobilien, Investmentfonds oder Altersvorsorge-Sondervermögen (AS) konfrontiert. Alle diese Produkte erheben den Anspruch des "richtigen" Weges bei der privaten Altersvorsorge.Jeder muß sich im klaren sein, daß Maßnahmen zur privaten Altersvorsorge für die Lebensplanung entscheidend und in der Regel auch in späteren Jahren nicht korrigierbar sind. Es kommt also darauf an, von vornherein das richtige Produkt zu wählen. Ein Produkt, das den besonderen Anforderungen echter Altersvorsorge entspricht und nicht nur reine Geldanlage ist.Von allen Angeboten, die derzeit am Markt sind, deckt nur die Lebensversicherung das gesamte Leistungsspektrum echter Altersvorsorge ab:lebenslange Rente,Hinterbliebenenschutz, BerufsunfähigkeitPflegebedürftigkeit.Der Versicherte kann zudem von Anfang an und über Jahrzehnte mit festen Größen kalkulieren: Für den über die gesamte Laufzeit festgeschriebenen Beitrag wird ihm eine ebenso festgeschriebene Leistung garantiert. Der Versicherte weiß damit heute schon, mit welcher Leistung er im Jahr 2020 oder 2030 rechnen kann.Die Lebensversicherung bietet ein hohes Maß an Sicherheit und Planbarkeit bei gleichzeitig guter Rendite:Die Lebensversicherungsunternehmen nehmen ihren Kunden das Risiko ab, bei der Kapitalanlage schlecht abzuschneiden oder gar Geld zu verspielen, wie dies bei reinen Geldanlagen passieren kann. Sie garantieren ihren Kunden derzeit eine Verzinsung von mindestens vier Prozent auf die für die Vorsorge angelegten Mittel.Bei der privaten Rentenversicherung ist garantiert, daß die Kunden nach Jahrzehnten ihre monatliche Rente auch tatsächlich bis zum Lebensende bekommen.Wie verschiedene Untersuchungen zur langfristigen Rentabilität der Lebensversicherung ausweisen, lag die Erlebensfallrendite eines Lebensversicherungsvertrages in der Vergangenheit bei etwa 5,5 bis über 7 Prozent in der Spitze. Diese Rendite berücksichtigt nicht den von Lebensversicherungsunternehmen während der gesamten Laufzeit des Vertrages für den Todesfall getragenen Versicherungsschutz. Wird dieser in die Rentabilitätsberechnung miteinbezogen, dann ergibt sich eine Gesamtrendite, die noch beträchtlich höher liegt. Zudem: Die Erträge aus einer Lebensversicherung sind unbegrenzt steuerfrei.Sicherheitsgarantien und gute Rentabilität haben bei der privaten Altersvorsorge Vorrang. Nur bei der Lebensversicherung werden den Kunden die Risiken abgenommen. Anders ist es bei Fondsprodukten wie sie auch immer heißen und konstruiert sein mögen. Das gilt auch für das jetzt als große Neuerung und als Altersvorsorgeprodukt angepriesene Altersvorsorge-Sondervermögen. Dieses ist kein neues Produkt, sondern ein gewöhnlicher Substanzwertfonds mit den bekannten Chancen und den bekannten Risiken. Bezeichnend ist, daß diesem Produkt im Gesetzgebungsverfahren die gewünschte Bezeichnung "Pensionsfonds" verwehrt wurde mit der Begründung, daß durch diesen Namen Sicherheiten suggeriert würden, die in Wahrheit nicht vorhanden seien. Tatsächlich trägt bei Fonds, also auch beim Altersvorsorge-Sondervermögen, der Kunde alle Risiken selbst: das Risiko der Kapitalanlage, die Lebensrisiken Tod, Berufsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit. Darüber hinaus muß er noch unter einer Vielzahl von Fondsangeboten auswählen, die in der Vergangenheit stark abweichende Ergebnisse gebracht haben. Ganz wichtig: Die Leistungen aus einem Fondsprodukt können nicht lebenslang garantiert werden.Die Qualitätsunterschiede zwischen einer Lebensversicherung und einem Fondsprodukt machen deutlich: In der Altersvorsorge ist die Lebensversicherung unerreicht. Reine Geld- und Vermögensanlagen können die Qualitätskriterien echter Altersvorsorge nicht erfüllen.Das sieht nach jüngsten Umfragen auch die große Mehrheit der Deutschen so: Experimenten bei der Altersvorsorge erteilt die Bevölkerung eine klare Absage. Vor die Alternative zwischen Sicherheit und Rentabilität gestellt, entscheiden sich 74 Prozent für die Sicherheit, und lediglich zwölf Prozent setzen ausschließlich auf eine hohe Rendite. Trotz Aktienboom und der Vielfalt neuartiger Vorsorgeangebote wollen die Befragten bei ihrer Altersvorsorge keine unnötigen Risiken eingehen. Insgesamt halten 80 Prozent die Lebensversicherung für eine gute und sichere Altersvorsorge. Sie wird knapp hinter den Immobilien und weit vor allen Formen des Sparens und der Geldanlage auf Platz 2 eingestuft.Interessenten können zu diesem Thema die kostenlose Broschüre "Orientierung für Ihre Altersvorsorge" beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Friedrichstraße 191, 10117 Berlin, http://www.gdv.de abrufen. Autor: Jürgen Merkes, stellvertretender Leiter der Abteilung Presse und Information im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. und zuständig für den Bereich Lebensversicherung
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