Am Samstag, den 15. August, läuft eine wichtige Frist ab. Laut den Paragrafen 54, 55 und 56 des Kohleausstiegsgesetzes muss Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) bis dahin nicht nur entscheiden, ob trotz Kohleausstieg in Zukunft „eine preisgünstige Versorgung mit Elektrizität“ möglich ist, sondern auch, ob „bei Bedarf“ geeignete Maßnahmen zu ergreifen sind, „um eine Gefährdung oder Störung der Sicherheit und Zuverlässigkeit des Elektrizitätsversorgungssystems“ zu verhindern.
Blackout
Planlos in die Energiewende: Katherina Reiche will beim Kohleausstieg erst mal abwarten
Die Bundeswirtschaftsministerin will eine wichtige Frist verstreichen lassen. Dadurch wird der NRW-Kohleausstieg 2030 noch teurer – und die Energiesicherheit gerät in Gefahr.
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will abwarten: Der NRW-Kohleausstieg könnte so noch teurer werden.
© Tobias Hase/dpa