Die Opern von Leoš Janáček wurden an der Staatsoper Unter den Linden zuletzt erstaunlich fantasievoll eingerichtet: Ob „Die Sache Makropoulos“ von Claus Guth oder „Die Ausflüge des Herrn Brouček“ von Robert Carsen – der ins Fantastische reichende Realismus der Opern wurde mit Charme und Witz auf die Bühne gebracht und die Regisseure befanden sich auf einer Ebene mit der musikalischen Leitung Simon Rattles. Das ist nun beim letzten Teil von Rattles Janáček-Zyklus leider ganz anders: Ted Huffmans am Sonnabend vorgestellte Inszenierung des „Schlauen Füchsleins“ ist von vorn bis hinten eine Verlegenheitslösung.
Musiktheater
Planlos im Hühnerstall: Simon Rattle schließt Janáček-Zyklus an der Staatsoper ab
In „Das schlaue Füchslein“ integriert Simon Rattle die Brüche von Janáčeks Partitur in einen fließenden Klang – doch Ted Huffmans Regie bleibt eine Verlegenheitslösung. Die Kritik.
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Jagdszene in der Turnhalle: „Das schlaue Füchslein“ (Titelrolle: Vera-Lotte Boecker) läuft dem Jäger (Svatopluk Sem) vor die Flinte.
© Monika Rittershaus