Was zu DDR-Zeiten gebaut wurde, kommt allmählich in die Jahre. Nach und nach zeigt sich nun das Potenzial der kompakten Grundrisse von Wohnungen aus der späten Nachkriegszeit, das heute meist unter Raufasertapete und einer dicken Schicht Putz verborgen liegt.
„In den vergangenen 30 Jahren lag der Fokus auf Altbausanierungen“, sagt Christopher Sitzler. „Heute gibt es immer mehr Menschen, die die Qualitäten in Wohnungen von Nachkriegsgebäuden schätzen und bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen, um diese von Grund auf zu sanieren.“
Berliner Zimmer
Leben in der Platte: Wie ein Architekt den DDR-Wohnungsbau modernisiert
Eine Plattenbauwohnung schön einrichten, geht das überhaupt? Architekt Christopher Sitzler zeigt in seiner Wohnung, welches Potenzial in der Platte steckt.
Leonie Rolinck
6 Min
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Christopher Sitzler in seiner Plattenbauwohnung an der Leipziger Straße, die er modern und offen umgestaltete.
© Ruben Riermeier