Playoff-Halbfinale

Berlin Volleys geben sich vor Entscheidungs-Match siegessicher

Um ins Meisterschafts-Finale einzuziehen, müssen die Berliner gewinnen.

BLZ
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BR Volleys

BR Volleys

© imago/Marcel Lorenz

Jetzt-erst-recht-Stimmung

Nach der unerwarteten 1:3-Niederlage am Ostersonntag in Frankfurt machte sich bei den Berlin Volleys eine Jetzt-erst-recht-Stimmung breit. „Wir müssen noch mal alles reinhauen“, machte Ruben Schott vor der dritten und endscheidenden Halbfinal-Partie am Donnerstag (19.30) zu Hause gegen die United Volleys RheinMain Stimmung und gab sich siegessicher: „Mit unseren Fans im Rücken werden wir das packen.“

Bei einem Sieg haben die Berliner die Chance, zum siebten Mal in Serie den Titel zu holen. Der Gewinner des Spiels trifft im Finale auf Rekordmeister VfB Friedrichshafen. Die erste Partie findet bereits am kommenden Sonntag (14.30 Uhr) in Friedrichshafen statt.

Sollten die BR Volleys ins Endspiel einziehen, wird der Titelkampf auf eine Serie Best of three verkürzt. Grund dafür sind Terminengpässe wegen der Teilnahme des Hauptstadtclubs am Final Four der Champions League am 29. und 30. April in Rom. Setzen sich im Halbfinale hingegen die Frankfurter durch, bleibt es für die Endspiele beim ursprünglich vorgesehenen Best-of-five-Modus.

Bei den United VolleysRheinMain spekuliert Trainer Michael Warm ein wenig darauf, dass die Berliner in ihrem 40. Pflichtspiel der Saison dem Kräfteverschleiß Tribut zollen müssen: „Wenn unser Gegner nicht richtig fit sein sollte, dann müssen wir zuschlagen“. Auch der Frankfurter Starangreifer Christian Dünnes vermutet für den Auftritt in der Max-Schmeling-Halle: „Wir werden das frischere Team sein.“

Erst vor einer Woche hatten sich die Berliner mit einem 3:2-Sieg bei Dynamo Moskau für das Final Four in der Champions League qualifiziert. In dem Erfolg von Moskau sieht Volleys-Manager Kaweh Niroomand einen Grund dafür, dass nur vier Tage später die 1:3-Niederlage in Frankfurt folgte. „Man kann gerade unseren jungen Spielern nicht verdenken, dass sie unter dem Eindruck des wahnsinnigen Erfolgs von Moskau kurzzeitig mal in eine etwas entspanntere Haltung verfallen sind“, sagte Niroomand. (Karsten Doneck, dpa)

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