In Sachsen haben Ermittler drei Männer festgenommen, die als Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für die Organisation gekämpft haben sollen. Bei den Verdächtigen handelt es sich um irakische Staatsangehörige im Alter von 26, 40 und 43 Jahren, wie die Generalstaatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen gemeinsam mitteilten.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, in den Jahren 2016 und 2017 als bezahlte Kämpfer für den IS tätig gewesen zu sein. Damit steht der Verdacht der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Raum – einer der schwersten Straftatbestände im deutschen Recht.
Wohnungsdurchsuchungen in drei Städten
Im Zuge der Ermittlungen durchsuchten Beamte die Wohnungen der drei Männer an drei verschiedenen Standorten in Sachsen: in Plauen, Chemnitz und Leipzig. Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler nach Angaben der Behörden unter anderem technische Geräte sicher, darunter Mobiltelefone und digitale Speichermedien. Diese sollen nun ausgewertet werden.
Weitere Details zu den Hintergründen der Festnahmen oder zum aktuellen Aufenthaltsstatus der Beschuldigten nannten die Behörden zunächst nicht.
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