Polizeieinsatz in Berlin-Neukölln

Massenschlägerei zwischen zwei Großfamilien

Vor einer Neuköllner Shisha-Bar hat es eine Massenschlägerei gegeben. Die Auseinandersetzung wurde mit Fäusten, Stromkabeln, Hieb- und Stichwaffen geführt. Einer Schwangeren wurde in den Unterleib geschlagen.

Andreas Kopietz
2 Min
Zahlreiche Einsatzwagen der Polizei waren in Neukölln angerückt.

Zahlreiche Einsatzwagen der Polizei waren in Neukölln angerückt.

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Vor einer Neuköllner Shisha-Bar hat es in der Nacht zum Sonntag eine Massenschlägerei zwischen zwei rumänischen Großfamilien gegeben. Nach Angaben der Beteiligten sollen vier Männer gegen 22.45 Uhr in das Lokal in der Jonasstraße gekommen sein und mehrere Gäste zunächst provoziert und dann mit Fäusten und einem Stromkabel geschlagen haben.

Als die Auseinandersetzung außerhalb des Lokals weiterging, sollen auch Hieb- und Stichwaffen eingesetzt worden sein. Beamte des Polizeiabschnitts 55 mussten weitere Beamte zur Unterstützung anfordern, da die Zahl der Beteiligten und der Schaulustigen auf bis zu 80 anstieg. Nachdem weitere Polizisten eintrafen, konnten die Gruppen getrennt werden.

Drei Männer im Alter von 19, 35 und 43 Jahren mussten mit leichten Kopfverletzungen in einem Krankenhaus behandelt werden. Außerdem musste eine 20-jährige schwangere Frau ambulant behandelt werden, weil sie bei der Auseinandersetzung Schläge in den Unterleib erlitten hatte.

Die vier Schläger im Alter von 16 bis 20 Jahren, die in das Lokal eingedrungen waren, wurden noch in der Jonasstraße überprüft. Die Beamten leiteten sowohl gegen die vier als auch gegen die Verletzten Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein. Weil der 19-Jährige per Haftbefehl wegen Diebstahls gesucht wurde, verhafteten die Beamten den jungen Mann und übergaben ihn der Justiz.

Was der Auslöser für die Schlägerei war, ist nach Angaben der Polizei noch unklar.

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