Polizeireport

Festnahme nach wiederholtem Drogenhandel in Spandau

+++ Busreise nach Deutschland endet im Gefängnis +++

BLZ
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Polizeisirene (Symbolbild).

Polizeisirene (Symbolbild).

© dpa

Am Mittwochnachmittag, gegen 14.30 Uhr, nahmen Polizisten bei einem Einsatz gegen den Drogenhandel einen Mann an der Nonnendammallee fest. Zivilfahndern fiel der 26-Jährige am Vormittag auf dem U-Bahnhof Haselhorst auf, wo er Drogen verkaufte. Daraufhin folgte man dem Tatverdächtigen in Richtung einer Grünanlage an der Spandauer Zitadelle.

Als die Beamten auf ihn zukamen, ergriff er die Flucht. Kurz darauf konnte er durch die Polizei festgenommen werden. Während der polizeilichen Maßnahme wurden bei einem Käufer zwei Kügelchen mit Heroin und 15 weitere in einem Bunker beschlagnahmt. Der mutmaßliche Händler, der bereits aus anderen Rauschgiftverstößen polizeilich bekannt ist, wird am Donnerstag einem Haftrichter vorgeführt. (BLZ)

Busreise nach Deutschland endet im Gefängnis

Am frühen Mittwochmorgen kontrollierte eine Streife einen lettischen Fernbus und nahm einen 45-Jährigen Reisenden am Rastplatz Frankfurter Tor fest. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hatte den Mann bereits per Haftbefehl gesucht.

Das Amtsgericht Herford hatte den polnischen Staatsangehörigen wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung durch Trunkenheit im Verkehr zu einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt. Zur Abwendung der Ersatzfreiheitsstrafe hätte der Gesuchte abzüglich seiner bereits beglichenen Strafe noch 1140 Euro entrichten müssen. Da der Verurteilte die geforderte Summe vor Ort nicht begleichen konnte, war seine beabsichtigte Reise nach Hannover somit bereits kurz nach seiner Einreise nach Deutschland gegen 6 Uhr beendet. (BLZ)

Drei "Planenschlitzer" auf Rastplatz festgenommen

Dienstagabend gegen 23:40 Uhr wollte eine Polizeistreife einen dunkel gekleideten Mann auf dem Rastplatz Biegener Hellen Nord kontrollieren. Dieser ergriff sofort die Flucht. Kurz darauf startete ein an der Rastplatzausfahrt abgestellter BMW mit Berliner Kennzeichen und raste auf die Autobahn in Richtung Anschlussstelle Müllrose. Dort verließ das Fahrzeug die Autobahn, um sie dann sofort wieder in Richtung Polen zu befahren.

Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten den BMW auf den Rastplatz Biegener Hellen Süd auffahren sehen. Eine weitere Streife stellte parallel dazu acht aufgeschlitzte Lkw auf dem Rastplatz Biegener Hellen Nord fest. Auf dem Rastplatz stellten Beamte schließlich drei Männer im Alter von 19, 22 und 25 Jahren. Eine Überprüfung ihrer Personalien ergab, dass die Leipziger Polizei die drei Polen bereits vor ca. zwei Wochen wegen Bandendiebstahls angezeigt hatte. Die drei jungen Männer wurden wegen des Verdachts des versuchten schweren Bandendiebstahls vorläufig festgenommen und der zuständigen Polizei übergeben. (BLZ)

Autofahrerin wird nach Panne volksverhetzend beschimpft

Eine Autofahrerin in Tempelhof hat am Mittwochabend eine andere volksverhetztend beleidigt. Eine Autopanne zwang eine 25 Jahre alten Frau gegen 19.45 Uhr auf der Manteuffelstraße zum Stopp. Neben ihr hielt ein anderer Wagen, dessen unbekannte Fahrerin die 25-Jährige volksverhetzend beleidigt haben und dann weiter gefahren sein soll. Ob es sich bei der Tatverdächtigen um die Halterin des Fahrzeugs, dessen Kennzeichen abgelesen werden konnte, handelt, ermittelt nun die Polizei. (BLZ)

Unbekannte bewerfen Fassade des Hauses der Wirtschaft mit Flaschen und Steinen

In der Nacht zum Donnerstag ist die Fassade des Hauses der Wirtschaft in Mitte mit Steinen und Farbflaschen beworfen worden. Kurz nach 2 Uhr alarmierte der Pförtner des Hauses in der Breitestraße die Polizei. Die Täter hatten Steine geworfen und so mehrere Fensterscheiben beschädigt. Die Fassade wurde durch den Wurf von Farbflaschen beschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt. (BLZ)

Zweijährige von Auto angefahren - schwer verletzt

Ein zweijähriges Mädchen ist in Berlin-Charlottenburg von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden. Es war am frühen Mittwochabend plötzlich auf die Fahrbahn der Hofackerzeile gelaufen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. 

Eine 22-jährige Autofahrerin bremste zwar sofort, erfasste das Mädchen aber trotzdem. Das Kind, das mit seiner Oma unterwegs war, kam in eine Klinik. (dpa)

Passanten erwischen Autoeinbrecher

Am Mittwochabend haben Passanten einen mutmaßlichen Autoeinbrecher in Kreuzberg festgehalten. Zeugenaussagen zufolge soll der 29-Jährige in ein Auto am Paul-Lincke-Ufer eingebrochen sein. Die 29-jährige Fahrzeughalterin sah den Mann gegen 19.25 Uhr in ihrem dort geparkten Wagen, als er das Fahrzeug durchsuchte. Als dieser die Frau bemerkte, flüchtete er und konnte anschließend in der Ohlauer Straße von Passanten bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festgehalten werden. (BLZ)

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