Polizeireport

Raser brettert durch Charlottenburg - nur drei Monate nach der MPU

+++ Norwegischer Tourist beißt Berliner in Regionalbahn Ohr ab +++

BLZ
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Symbolbild.

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© picture alliance / dpa

Dabei hätte er es besser wissen müssen: Bereits im August 2015 wurde dem Mann die Fahrerlaubnis entzogen, weil er mehrfach auf dem Kurfürstendamm mit hochmotorisierten Fahrzeugen die Verkehrsregeln missachtete. Im Anschluss unterzog sich der 22-Jährige im Frühjahr diesen Jahres einer medizinisch-psychologischen Untersuchung und erlangte den Führerschein zurück - allerdings nur für drei Monate. (BLZ)

Auf dem Weg zur Arbeit ausgeraubt

Als ein 33-Jähriger am Montagmorgen gegen 5.15 Uhr seine Wohnung in der Mittenwalder Straße verließ,  fragte ihn ein Mann auf dem Weg zu seinem Auto nach  Zigaretten. Nach bisherigen Erkenntnissen packte dann ein Unbekannter das Opfer von hinten an der Schulter und schleuderte ihn herum. Anschließend schlug der Täter dem 33-Jährigen mit der Faust ins Gesicht und griff ihn mit einem Cuttermesser an.

Der Angegriffene wich aus, das Messer durchschnitt nur Jacke und Pullover des Opfers. Auch erlitt der 33-Jährige leichte Schnittwunden an Unterarmen und Händen sowie eine Prellung am Kopf. Durch den Angriff rutschte zudem die Umhängetasche des Opfers herunter und fiel zu Boden. Diese griff sich der Angreifer und flüchtete unerkannt in Richtung Klausdorfer Straße. (BLZ)

Norwegischer Tourist beißt Berliner in Regionalbahn Ohr ab

Bei einer Auseinandersetzung in einer Regionalbahn biss in der vergangenen Nacht ein 43-jähriger Tourist einem anderen Mann einen Teil seines Ohres ab. Nach Zeugenaussagen soll der norwegische Berlinbesucher gegen 22.15 Uhr in der Nähe des Bahnhofs Karlshorst zunächst einen dunkelhäutigen Mann aus deutschland in englischer Sprache beschimpft und provoziert haben, bis es zwischen beiden Männern zu einem Handgemenge kam.

Als daraufhin ein 37-jähriger Berliner dazwischen ging und versuchte den Streit zu schlichten, biss der aggressive 43-Jährige ihm in dessen rechtes Ohr und riss ihm dabei ein mehrere Zentimeter großes Stück aus der Ohrmuschel heraus. Mehrere Fahrgäste schritten daraufhin ein und hielten den aggressiven Mann bis zum Eintreffen am Bahnhof Karlshorst fest, wo er von Polizisten der Bundes- und der Landespolizei festgenommen wurde. Er wurde für die Kriminalpolizei eingeliefert. Der stark blutende 37-Jährige wurde von Rettungskräften zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, teilt die Polizei am Montag.

Nagelgurt beendet Verfolgungsjagd auf A15

Mit einem Nagelgurt haben Bundespolizisten auf der A15 bei Forst (Spree-Neiße) eine Verfolgungsjagd mit einem mutmaßlichen Autodieb beendet. Nach Angaben eines Sprechers wollten Beamte am Montagmorgen den Fahrer eines Kleintransporters anhalten. Weil er nicht anhielt, legten die Beamten wenig später an der A15-Abfahrt Forst den Nagelgurt aus. Der mutmaßliche Autodieb fuhr darüber und krachte in die Leitplanke. Der Fahrer konnte zu Fuß entkommen. Die Untersuchung des Fahrzeugs ergab, dass der Transporter gestohlen wurde. (dpa)

Messerattacke wegen Streit um Frau - Jugendlicher notoperiert

Beim Streit zweier Jugendlicher um eine junge Frau in Velten (Oberhavel) ist ein 16-Jähriger mit einem Messer angegriffen worden. In der Nacht zum Sonntag habe der 16-Jährige zunächst seinen ein Jahr älteren Nebenbuhler körperlich angegriffen, teilte die Polizei am Montag mit. Daraufhin habe der angetrunkene 17-Jährige mit einem Messer auf den Oberkörper des Jüngeren eingestochen. Der 16-Jährige wurde schwer verletzt und musste in einem Berliner Krankenhaus notoperiert werden.

Der Messerstecher war vom Tatort geflüchtet, konnte aber wenig später festgenommen werden. In der Vernehmung habe der 17-Jährige die Tat eingeräumt, berichtete die Polizei. Geprüft werde, ob es sich um Notwehr gehandelt haben könnte. (dpa)

Asylbewerber in Schwedt geschlagen

Zwei Asylbewerber sind in Schwedt (Oder) von Einheimischen verprügelt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, waren die beiden 17 und 18 Jahre alten Syrer am Samstagabend im Stadtgebiet unterwegs, als sie unvermittelt von einer Gruppe Männer attackiert wurden. Sie prügelten mit Fäusten auf ihre Opfer ein und traten sie. Am Ende warfen die Angreifer Fahrräder auf die wehrlosen Jugendlichen. Eine Frau, die den Syrern zur Hilfe eilte, wurde bedroht und verbal attackiert. Anschließend ergriffen die Angreifer die Flucht.
Die Polizei konnte einen mutmaßlichen Täter fassen. Es soll sich um einen 33 Jahre alten, polizeibekannten Mann handeln. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung gegen die Gruppe. (dpa)

Drei Schwerverletzte bei Unfall in Schöneberg

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Schöneberg sind am frühen Montagmorgen drei Menschen schwer verletzt worden. Wie die Polizei erklärte, war ein Auto auf der Potsdamer Straße ins Schleudern gekommen. Der Wagen geriet auf die Gegenspur und fuhr dort frontal in einen Lastwagen. In dem Auto befanden sich drei Personen. Der Fahrer und ein Mann auf dem Rücksitz wurden eingeklemmt. Die Feuerwehr musste beide aus dem Fahrzeug befreien. Sie kamen schwer verletzt ins Krankenhaus. Der Beifahrer blieb unverletzt. Der Fahrer des Lasters wurde indes ebenfalls schwer verletzt. Die Potsdamer Straße blieb zunächst zwischen Goeben- und Grunewaldstraße gesperrt. Im Berufsverkehr sei mit Behinderungen zu rechnen, so die Polizei. (dpa)

Fahrkartenautomat in Reinickendorf gesprengt und Geldfach geklaut

Unbekannte haben in Berlin einen Fahrkartenautomaten gesprengt und das Geldfach gestohlen. Die Täter schlugen in der Nacht zu Montag am U-Bahnhof Lindauer Allee in Reinickendorf zu, wie die Polizei mitteilte. Wie viel Geld sie erbeuteten, war zunächst unklar. Die Polizei ermittelt. (dpa)

Mann stirbt bei Wohnungsbrand in Lichterfelde

Bei einem Wohnungsbrand in Berlin-Marienfelde ist ein Mann ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, war das Feuer in der Nacht zu Montag in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Bei dem Opfer handelt es sich vermutlich um den 55 Jahre alten Mieter der Wohnung. Von den anderen Bewohnern wurde niemand verletzt. Die Brandermittler der Polizei gehen von fahrlässiger Brandstiftung aus. (dpa)

Brand in Einfamilienhaus - ein Schwerverletzter

Bei einem Feuer in einem Einfamilienhaus in Zepernick (Barnim) ist ein Mensch schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, war der Brand in der Nacht zu Montag im Wohnzimmer des Hauses in der Wernigeroder Straße ausgebrochen. Der 62 Jahre alten Eigentümer erlitt eine Rauchgasvergiftung und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Seine ebenfalls in dem Haus wohnende 86-jährige Mutter blieb unverletzt. Ausgelöst wurde das Feuer vermutlich durch eine Zigarette, so die Polizei. Das Haus war zunächst nicht mehr bewohnbar.

Einsatzwagen in Mitte beschädigt

Ein Unbekannter beschädigte in der Nacht aus Montag einen Einsatzwagen der Polizei in Gesundbrunnen. Die Funkwagenbesatzung, die den Wagen in der Hansastraße geparkt hatte, vernahm kurz nach 22 Uhr ein Zischen aus Richtung des Autos und eine flüchtende Person. Bei der Inaugenscheinnahme des Einsatzwagens bemerkten sie einen beschädigten Reifen. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf, trotzdem gelang dem Täter die Flucht. Auf Grund der Beschädigung fiel das Auto für rund eineinhalb Stunden für den Einsatz aus, teilt die Polizei am Montag mit.

Auto brennt auf Britzer Damm

Ein Passant alarmierte in der Sonntagnacht gegen 1.30 Uhr Feuerwehr und Polizei zu einem qualmenden VW am Britzer Damm in Britz. Nachdem die Rettungskräfte den Brand löschten, ergaben erste Ermittlungen, dass Unbekannte eine Matratze entzündeten, die sie zuvor unter das Auto geschoben hatten. Auf Grund der Löscharbeiten war der Britzer Damm zwischen der Fulhamer Allee und der Pätzer Straße für rund 45 Minuten gesperrt. Menschen wurden durch das Feuer, bei dem derzeit von vorsätzlicher Brandstiftung ausgegangen wird, nicht verletzt, teilt die Polizei am Montag mit.

Keller brennt in Wedding

Grund für eine rund eineinhalbstündige Sperrung der Prinzenallee in Gesundbrunnen war der Brand eines Kellerverschlags in einem Mehrfamilienhaus am Sonntagnachmittag. Ein Anwohner rief Feuerwehr und Polizei gegen 17.40 Uhr, nachdem er die Flammen bemerkt hatte, die den Verschlag stark beschädigten. Menschen wurden nicht verletzt. Es wird nun wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt, teilt die Polizei am Montag mit.

Ausgemusterter Bahnwaggon in Lichtenberg angezündet

Ein ausgemusterter Bahnwaggon, der auf dem Gelände eines Ausbildungszentrums in der Josef-Orlopp-Straße in Lichtenberg stand, wurde durch ein Feuer stark beschädigt. Die Flammen, die kurz nach 17 Uhr am Sonntagnachmittag ausbrachen, beschädigten auch danebenstehende Lagergebäude. Menschen wurden nicht verletzt. Derzeit gehen die Ermittler vorsätzlicher Brandstiftung aus, teilt die Polizei am Montag mit.

19-Jähriger zeigt Überfall an

Die Polizei wurde in der Sonntagacht zu einem Überfall nach Siemensstadt alarmiert. Ein 19-Jähriger zeigte den Beamten an, dass er sich kurz nach 23 Uhr in seinen Wagen beugte, den er im Schuckertdamm geparkt hatte. Unbekannte sollen ihn dann in das Fahrzeuginnere geschubst und mit einem Messer verletzt haben. Nach einem Faustschlag in sein Gesicht habe der junge Mann dann das Bewusstsein verloren. Als er wieder zu sich kam, waren die Räuber verschwunden und hatten Geld entwendet. Mit Schnittverletzungen am Arm und am Oberkörper kam der 19-Jährige zur ärztlichen Behandlung. Die Kriminalpolizei der Direktion 2 ermittelt nun wegen gemeinschaftlichen schweren Raubes, teilt die Polizei am Montag mit.

29-Jähriger schlägt auf Passanten an S-Bahnhöfen ein

Gleich zweimal hat ein 29-Jähriger an S-Bahnhöfen in Berlin Passanten attackiert. Wie die Polizei am Montag mitteilte, schlug der Mann am Samstagabend einem Passanten am S-Bahnhof Berlin-Lichtenberg ins Gesicht. Das Opfer wurde leicht verletzt, der Angreifer konnte zunächst entkommen. Einen Grund für den Angriff gab es laut Polizei wohl nicht. Eine Stunde später griff der Mann erneut an: diesmal eine Frau am S-Bahnhof Nöldnerplatz. Er trat gegen ihre Handtasche und schlug auf sie ein. Polizisten konnten Mann schließlich festnehmen. (dpa)

Drogenkurier aus dem Görlitzer Park festgenommen

Fahnder der Polizeidirektion 5 haben am Montagmorgen einen Drogenkurier in Charlottenburg festgenommen, der Rauschgift nach Berlin transportiert hatte, das für den weiteren Verkauf im Görlitzer Park vorgesehen war. Intensive Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Berlin und der Beamten der Polizeidirektion 5 führten auf die Spur eines 22-jährigen Mannes, der heute früh gegen 6.15 Uhr am Zentralen Omnibusbahnhof Berlin im Messedamm festgenommen wurde. Bei sich im Gepäck hatte der Mann rund zwei Kilogramm Marihuana, dass er bisherigen Ermittlungen zufolge von Essen aus nach Berlin gebracht hatte. Der 22-Jährige wurde einem Fachkommissariat der Kriminalpolizei überstellt und soll auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Ermittlungsrichter zum Erlass eines Haftbefehls vorgeführt werden, teilt die Polizei am Montag mit.

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