Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat mit der Umsetzung der Verkehrsberuhigung im Ostkreuzkiez begonnen. Das zugrundeliegende Konzept wurde im Juni vorgestellt, wie das Bezirksamt mitteilte. Mit den Maßnahmen soll der stark belastende Autoverkehr in den Nebenstraßen reduziert werden. Angestrebt wird, dass diese Straßen wieder vor allem von Anwohnern, Schülern und Dienstleistern genutzt werden können.
Die erste Umsetzungsphase umfasst die nördlichen Gebiete zwischen Frankfurter Allee und Boxhagener Straße. Hier wird die Niederbarnimstraße für Durchgangsverkehr gesperrt, Einbahnstraßen und Poller eingerichtet und vor der Jane-Goodall-Grundschule in der Scharnweberstraße eine Schulzone geschaffen. Diese ersten Baumaßnahmen werden noch im November anlaufen.
Das Konzept basiert laut dem Bezirksamt auf umfangreichen Verkehrszählungen und Analysen, die eine solide Datengrundlage lieferten. Im Herbst 2023 fanden Beteiligungsveranstaltungen statt, bei denen Anwohner Anregungen einbringen konnten. Diese wurden in die Planung aufgenommen, um die Maßnahmen zu optimieren.
Verkehrsberuhigung in Friedrichshain: Auswertung der Maßnahmen geplant
Das fertig ausgearbeitete Konzept wurde im Sommer 2024 beschlossen und soll die Sicherheit für Fußgänger erhöhen sowie Schleichverkehr in Wohngebieten verhindern. Fußgängerzonen und Fahrradstraßen werden eingerichtet, um den Verkehr zu lenken, während Schulzonen den Schulweg für Kinder sicherer machen sollen.
Nach der Umsetzung soll eine Auswertung der Maßnahmen erfolgen, um Anpassungen vorzunehmen. Diese wird sechs bis zwölf Monate nach der Umsetzung durchgeführt, um Veränderungen im Verkehrsfluss zu evaluieren. Sollten kurzfristig Probleme auftreten, werden entsprechende Korrekturen vorgenommen.
Weitere Informationen bietet das Bezirksamt auf seiner Projektseite sowie unter www.xhain-beruhigt.berlin an.
Quelle: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg
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