Scheußliches Straßenbild

Poller, Schwellen, Einbahnstraße: Wie die Berliner Verkehrspolitik meinen Kiez ruiniert

Das Gründerzeitviertel, in dem ich lebe, hat Filmcharakter. Doch seit das Bezirksamt den Kiez verkehrsberuhigt hat, ist es vorbei mit dem besonderen Flair der Jahrhundertwende. Ein Kommentar.

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Einst schön, dann schön scheußlich: Verkehrsberuhigung am Chamissoplatz, aufgenommen im vergangenen Jahr. Mittlerweile wurden die Poller teilweise durch Pfosten ersetzt.

Einst schön, dann schön scheußlich: Verkehrsberuhigung am Chamissoplatz, aufgenommen im vergangenen Jahr. Mittlerweile wurden die Poller teilweise durch Pfosten ersetzt.

© Markus Wächter/Berliner Zeitung

Ich war immer ein Befürworter der Verkehrswende. Diese Stadt muss sich den Problemen des Personenverkehrs stellen und sich fit machen für eine Zukunft nicht ohne, aber mindestens mit weniger Autos in der Innenstadt. In meinem Viertel, dem sogenannten Bergmannkiez zwischen Gneisenaustraße und Columbiadamm auf der einen und Zossener Straße und Mehringdamm auf der anderen Seite, wurde viel getan, um die Verkehrswende zu beschleunigen. Teils überambitioniert und mit wenig Erfolg.

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