Vier tote Beamte

Gedenkstätte für getötete Brandenburger Polizisten eingeweiht

Es soll ein zentraler Ort zum Trauern für Angehörige und Kollegen sein.

BLZ
2 Min
Karl-Heinz Schröter (SPD), Innenminister Brandenburgs, richtet an der zentralen Steele in der neuen "Stätte der Erinnerung und Mahnung" die Kranzschleife.

Karl-Heinz Schröter (SPD), Innenminister Brandenburgs, richtet an der zentralen Steele in der neuen "Stätte der Erinnerung und Mahnung" die Kranzschleife.

© Bernd Settnik/dpa

Die Inschrift an der zentralen Steele in der neuen "Stätte der Erinnerung und Mahnung" in Potsdam.

Die Inschrift an der zentralen Steele in der neuen "Stätte der Erinnerung und Mahnung" in Potsdam.

© Bernd Settnik/dpa

Martin Heinze wurde von einem Einbrecher erstochen

Neben einer über zwei Meter hohen Stele stehen drei kleinere - mit den Namen der vier getöteten Beamten darauf. Der Potsdamer Polizist Martin Heinze ist im August 1995 im Alter von 46 Jahren bei der Verfolgung eines flüchtenden Einbrechers von diesem erstochen worden. Sein Mörder ist zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt worden.

Polizist Steffen Meyer wurde von einem Autodieb ermordet

Eine weitere Stele ist dem Beamten Steffen Meyer gewidmet, der im November 2009 mit 46 Jahren von einem Autodieb erstochen wurde. Der Täter wurde bis heute nicht gefunden.

ie Polizisten Torsten Krautz (52) und Torsten Paul (49) schließlich, deren Namen auf der dritten Stele stehen, sind im Februar 2017 von einem flüchtenden Gewaltverbrecher an einer Kontrollstelle in Oegeln (Landkreis Oder-Spree) überfahren worden. Die beiden Männer waren sofort tot. Der Täter wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

„Mit dem heutigen Tag hat unser aller Trauer einen würdigen Ort“, sagte Schröter. Gemeinsam mit Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke legte Schröter einen Kranz nieder. Unter den Anwesenden waren auch Familienangehörige und Vertreter von Ministerien, Polizei und Bundeswehr. (dpa)

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