Gefährder in Haft

Potsdam: Jugendlicher soll schwere Straftat vorbereitet haben

Der Jugendliche soll sich sowohl Anleitungen zum Bau von Waffen, Munition und Sprengkörpern verschafft als auch erste Sprengversuche durchgeführt haben.

Team News Kathrin Merz dpa/kme
1 Min
Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt (Symbolbild).

Ein Stacheldrahtzaun umzäunt das Gelände einer Justizvollzugsanstalt (Symbolbild).

© dpa/Bernd Weißbrod

Spezialeinsatzkräfte durchsuchten demnach Wohn-, Geschäfts- und Nebenräume des beschuldigten Deutschen. Sie hätten diverse Datenträger sowie Anleitungen zum Bau von Sprengvorrichtungen sichergestellt, hieß es. Die Durchsuchungen fanden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam statt.

Die Ermittler waren seit mehreren Monaten auf der Spur des Jugendlichen. In Sozialen Medien versuchte er demnach, vorwiegend Jugendliche für eine „Revolution gegen das System“ zu werben. Gegen ihn wird den Angaben nach auch wegen des Verdachts des Erwerbs und Besitzes kinderpornografischer Schriften ermittelt.

Bereits im Juli 2021 hatten Ermittler bei der Durchsuchung von Räumen des Beschuldigten diverse zum Bau von sogenannten unkonventionellen Spreng- und Brandvorrichtungen geeignete Chemikalien sowie eine Vielzahl den Nationalsozialismus verherrlichender Dinge gefunden, wie es hieß.

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema