Volleyball

Potsdams Spielerinnen: Im Schnelldurchlauf ins Halbfinale

In den 20 Spielen der Bundesliga-Hauptrunde haben die Volleyballerinnen des SC Potsdam als Drittplatzierte den Sechsten VfB Suhl in der Tabelle mit 21 Punkte...

dpa
2 Min
ARCHIV - Der SC Potsdam startet in die Playoffs.

ARCHIV - Der SC Potsdam startet in die Playoffs.

© Robert Michael/dpa/Symbolbild

Die zweite Begegnung findet eine Woche später in Suhl statt. Sollte noch eine alles entscheidende dritte Partie notwendig sein, würde diese am 19. April wiederum in Potsdam ausgetragen.

Die Potsdamerinnen sind sich ihrer Überlegenheit gegenüber dem Team aus Suhl vollauf bewusst. „Eigentlich sind wir in allen Belangen die bessere Mannschaft“, urteilt Rieger. Doch der 46-Jährige schränkt ein: „Es würde uns aber nichts nützen, wenn wir unsere Vorteile dann nicht auch aufs Parkett bringen.“

An diesem Vorhaben scheiterten die Potsdamerinnen Anfang März im Hauptrundenspiel gegen den VfB Suhl kläglich. Mit 0:3 kassierte der Vorjahresfinalist und Supercupgewinner zu Hause die bitterste seiner vier Niederlagen während der Hauptrunde. „Das schmerzt. Aber Suhl war an diesem Tag einfach besser“, sagt Rieger. Für ihn ist das Ergebnis aber ein verzeihlicher Ausrutscher, denn: „Bisher haben wir eine klasse Saison gespielt und in der Hauptrunde so viele Punkte geholt wie noch nie zuvor.“

Für den Rückschlag gegen Suhl gibt es auch eine plausible Erklärung. „Wir waren vom Kopf her nicht richtig da“, sagt Rieger rückblickend. Zu tief saß bei den Spielerinnen noch der Frust, hatten sie doch eine Woche zuvor das deutsche Pokalfinale nach enttäuschender Leistung mit 0:3 gegen den Schweriner SC verloren. „Jetzt gehen wir mit einer ganz anderen Frische ins Spiel“, verspricht Rieger.

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