Eine Studie der Universität Leipzig, veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Publizistik“, untersucht am Beispiel der deutschen Adelsfamilie Hohenzollern, wie kritische Berichterstattung und Forschung durch gezielte juristische Eingriffe beeinflusst oder behindert werden können.
Wissenschaftler um Uwe Krüger analysierten Aspekte von SLAPPs (Strategic Lawsuits Against Public Participation) aus Sicht von Betroffenen. Sowohl in Journalismus als auch Wissenschaft, den beiden sozialen Feldern, die sich mit Objektivierung und Wahrheitssuche befassen, sind Folgen wie Verunsicherungen und Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit zu beobachten, worauf jüngst auch die Onlinezeitschrift „Menschen Machen Medien“ der Verdi-Gewerkschaft (dju, Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union) hinwies.
Die Hohenzollern und der Prinz von Preußen als „Flak“-Helfer? Dazu gleich mehr.
Journalismus
Presse- und Meinungsfreiheit: Die Hohenzollern als „Flak“-Helfer?
Geraten Journalismus und Wissenschaft in den Schwitzkasten von adligem Agenda Cutting? Wie die öffentliche Meinung durch missbräuchliche juristische Klagen beeinflusst wird. Ein Gastbeitrag.
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Georg Friedrich Prinz von Preußen äußert sich zur Geschichte des Hauses Preußen im 20. Jahrhundert im Haus der Bundespressekonferenz. Die Familie der Hohenzollern ist bekannt dafür, rechtlich gegen Medien vorzugehen.
© Bernd von Jutrczenka/dpa