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Über die Frankfurter Buchmesse schreibt"die tageszeitung"Wenn der Buchmessen-Schwerpunkt "Arabische Literatur" in diesem Jahr überschattet werden sollte, dann liegt das nicht nur an den arabischen Diktaturen. Ein Problem ist auch: Im Westen interessierte man sich bislang vor allem aus politischen Gründen für die arabische Wel. Von allen Belletristik- Übersetzungen ins Deutsche stammt weniger als ein Prozent aus der arabischen Welt. Wenn sich dies mit der diesjährigen Buchmesse ändern und die Aufmerksamkeit auf eine arabische Literatur gelenkt würde, die jenseits von Ikonen wie Nagib Mahfus oder seinen frankophonen Kollegen existiert, dann wäre das schon ein Erfolg. Schilys Pläne zur Reform des Beamtenrechts betrachten in Cottbus und Magdeburg die"Lausitzer Rundschau"Erstmals sollen Staatsdiener eine leistungsgerechte Entlohnung erhalten. Das bedeutet auch eine Herabstufung des Gehalts. Für einen Berufsstand, der bislang das wachsende Dienstalter als ausschließliche Garantie einer steigenden Bezahlung kennt, wäre das fast schon ein Hauch von Revolution. Auch lieb gewordene Extras soll es nicht mehr geben. Da mag es erstaunen, dass Beamtenbund und Gewerkschaft mit Schily an einem Strang ziehen. Manchmal kann es nützlich sein, die Flucht nach vorn anzutreten. Eine weitere Zementierung von Privilegien wäre der Akzeptanz des Berufsbeamtentums kaum dienlich. "Volksstimme"Das Beamtenrecht war bisher so unverrückbar wie die Zugspitze. Nun gehen der Innenminister als Dienstherr und die Gewerkschaftschefs als Personalvertreter daran, das überkommene Bezahlungssystem in konzertierter Aktion zu entstauben. Statt allein an Besoldungstabellen soll sich das Beamtengeld künftig deutlich mehr an Verantwortung und Leistung orientieren. Ein zeitgemäßes Grundgerüst, das der Schere zwischen beschirmtem Staatsdienst und rauer Privatwirtschaft entgegenwirkt. Das kann für die gesellschaftliche Akzeptanz von Beamten und öffentlichem Dienst insgesamt nur hilfreich sein. Zur erneuten Eskalation der Gewalt im Nahen Osten schreibt die"Neue Zürcher Zeitung" Niemand glaubt daran, dass es Israel gelingen wird, die militanten Kräfte unter den mehr als 1,5 Millionen Palästinensern im Gazastreifen aktionsunfähig zu machen. Ganz abgesehen davon, dass niemand die Hamas-Propagandisten daran hindern kann, nach einem Abzug Israels ihre Siegesversion zu kultivieren. Auch die Beschießung israelischer Grenzorte wird nach Israels Rückzug schwerlich aufhören. Diese wenig erfreulichen Perspektiven sind auch eine Folge von Sharons Weigerung, mit palästinensischen Repräsentanten einen ernsthaften Dialog über die Bedingungen des geplanten Rückzuges aus dem Gazastreifen und dessen zukünftige Ordnung aufzunehmen.

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