Bühne

Priesterinnen können auch nicht alles: Hochkarätige Tanzkunst bei den Berliner Festspielen

Akram Khan zelebriert beim Performing-Arts-Festival im Haus der Berliner Festspiele eine Art matriarchale Eso-Messe. Eun Me Ahn und Ligia Lewis setzen andere Akzente.

Michaela Schlagenwerth
3 Min
Szene aus „Thikra. Night of Remembering“ von Akram Khan bei der Perfoming Arts Season der Berliner Festspiele

Szene aus „Thikra. Night of Remembering“ von Akram Khan bei der Perfoming Arts Season der Berliner Festspiele

© Camilla Greenwell

„Die Mumie kehrt zurück“. „The Scorpion King“. Daran muss man denken, während man etwas fassungslos Akram Khans neuem, Anfang des Jahres im saudi-arabischen Wadi AlFann uraufgeführten Stück „Thikra. Night of Remembering“ zuschaut. Nur eben als matriarchale Variante: Hohepriesterinnen bevölkern das Haus der Berliner Festspiele. Die Bühne: eine große, von Licht durchgleißte Höhle; oben residiert die weihevoll-gütige Priesterin, darunter, im Dunkeln, eine Art Spinnenfrau, die, wie sich im Laufe des Abends zeigen wird, sehr mächtig ist.

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