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Prinz Harry einigt sich mit „Mirror“-Verlag

Es gibt eine außergerichtliche Einigung im Rechtsstreit zwsichen Prinz Harry und dem „Mirror“-Verlag. Andere Verfahren gegen britische Medienhäuser gehen ind...

dpa
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ARCHIV - Prinz Harry hat sich mit einem Verlag auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt.   via AP/dpa

ARCHIV - Prinz Harry hat sich mit einem Verlag auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. via AP/dpa

© Andy Stenning/Daily Mirror Pool

Teilsieg für Harry im Dezember

Das Gericht hatte Harry in dem Fall im Dezember bereits Schadenersatz in Höhe von 140 600 Pfund zugesprochen. Damals ging es um 33 Artikel von Blättern des Verlags, 15 davon waren nach Ansicht des Gerichts das Ergebnis illegaler Informationsbeschaffung. Journalisten der Blätter „Daily Mirror“, „Sunday Mirror“ und „People“ hatten zwischen 1996 und 2011 durch Abhören von Telefonnachrichten Informationen über Harrys Privatleben erlangt und als Schlagzeilen vermarktet. Weitere 115 Berichte waren noch anhängig. In diesen Fällen kommt es nach der Einigung nun nicht mehr zu einem Prozess. MGN zeigte sich mit der Einigung zufrieden.

Noch weitere Verfahren wahrscheinlich

Harry ist noch in weitere Gerichtsfälle verwickelt. Darunter sind Klagen gegen die Verlage Associated Newspapers Limited („Daily Mail“, „Mail on Sunday“) und News Group Newspapers („The Sun“), die das vor Jahren eingestellte Boulevardblatt „News Of The World“ herausgegeben hatte. Dabei geht es ebenfalls um illegale Informationsbeschaffung. In einem Verfahren gegen das britische Innenministerium will Harry zudem erreichen, dass ihm und seiner Familie trotz Ausstiegs aus dem engeren Kreis der britischen Royals voller Polizeischutz gewährt wird. Harry und Ehefrau Herzogin Meghan leben seit einigen Jahren mit ihren Kindern in Kalifornien und haben ihre royalen Pflichten aufgegeben.

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