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Das 130 000 Hektar große Biosphärenreservat liegt im Nordosten Brandenburgs. Das Forschungsprojekt "Naturschutz in der offenen, agrargenutzten Kulturlandschaft am Beispiel des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin" bezog sich auf rund 14 500 Hektar. Wissenschaftler aus mehreren Disziplinen erarbeiteten mit Landwirten umweltschonende Methoden der Agrarproduktion. Zum Beispiel: Speisepilzanbau. Viele Betriebe halten kaum noch Vieh. Stroh kann oft nicht verwertet werden. Ein Ausweg: In nicht mehr genutzten Ställen werden auf Stroh Speisepilze angebaut.Flächengestaltung. Landwirte legten am Ackerrand Schonstreifen an und pflanzten Streuobstbäume. Feldhecken dämmen Wind- und Wassererosion ein. Information. Den Bauern der Region steht der Informationsdienst "Agrardialog" zur Verfügung. Unter http: //www. barumlive.de/agrar-dialog finden sie etwa Marktpreise und Wetterdaten.Die Abschlußtagung zum Projekt findet vom 6. bis 9. Mai in Eberswalde statt. Informationen dazu bei Thomas Korbun unter Tel.: 0 33 34/58 22-232. (ad.)

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