Stadtplanung

Entsetzen über geplanten SEZ-Abriss: „Kein Feingefühl für die Bedürfnisse von Ost-Berlinern“

Das SEZ war keine gewöhnliche Schwimmhalle. Für viele Berliner hängen Kindheitserinnerungen daran. Der nun geplante Abriss sorgt auch bei Prominenten für Unverständnis.

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Kritisieren die Abrisspläne: Jördis Triebel und Gregor Gysi.

Kritisieren die Abrisspläne: Jördis Triebel und Gregor Gysi.

© Paulus Ponizak; Markus Wächter/Berliner Zeitung

Die Exklusiv-Nachricht der Berliner Zeitung, dass der Senat den kompletten Abriss des Sport- und Erholungszentrums (SEZ) in Friedrichshain plant, sorgt für einige Aufregung. Nicht nur bei Instagram empören sich zahlreiche Leser. Auch unter prominenten Ost-Berlinern stößt die Entscheidung auf Unverständnis und Ablehnung. 

Der Schauspieler Milan Peschel („Doppelhaushälfte“), 1968 in Ost-Berlin geboren und in Lichtenberg und Friedrichshain aufgewachsen, erinnert sich noch gut an das SEZ und seine Strahlkraft, die es seit der Eröffnung 1981 hatte. „Es war etwas Besonderes, ein Spektakel. Über das SEZ wurde gesprochen, schließlich waren schwedische Architekten an der Planung beteiligt, und es hatte das erste Wellenbad der Stadt“, so Peschel.

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