Prostitution in Flüchtlingsheim?

Securityfirma wehrt sich juristisch gegen Vorwürfe

Laut dem ZDF-Beitrag soll es ein Zuhälter-Netzwerk in Flüchtlingsunterkünften geben.

BLZ
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Flüchtlinge in einer Warteschlange. (Symbolbild)

Flüchtlinge in einer Warteschlange. (Symbolbild)

© Markus Wächter

Ein Bericht des ZDF-Magazins Frontal 21, nach dem Berliner Securitymitarbeiter Flüchtlinge in die Prostitution vermittelt haben sollen, hat wohl ein juristisches Nachspiel. Nach Informationen der Berliner Zeitung will das Unternehmen GSO Security, das das Flüchtlingsheim im Rathaus Wilmersdorf bewacht, gegen die Vorwürfe vorgehen und Strafanzeige gegen Unbekannt stellen.

Demnach seien die Mitarbeiter und Helfer  im Rathaus Wilmersdorf und  im Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten geschockt und irritiert. Niemand kenne die Sozialarbeiterin und den Sicherheitsmitarbeiter, die in dem Fernsehbericht die Vorwürfe erheben, heißt es. Gleich nach dem ZDF-Beitrag habe es noch interne Befragungen der Mitarbeiter gegeben.  „Wenn es so ein Netzwerk wirklich gegeben hätte, wäre es im Rathaus nicht jahrelang unaufgedeckt geblieben“, sagt ein leitender Mitarbeiter.

Laut dem Frontal-21-Beitrag soll es in Berliner Flüchtlingsheimen ein regelrechtes Netzwerk geben, in dem Security-Mitarbeiter unter anderem auch minderjährige Flüchtlinge und Männer in die Prostitution vermitteln und dafür eine Provision kassieren. (BLZ)

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