Protest gegen A100-Weiterbau: Aktivisten blockieren Autobahnauffahrt Grenzallee

Mit Trommeln, Hula-Hoop-Reifen und Pfeifen: Rund 100 Aktivisten haben am Sonntag knapp 20 Minuten lang die Auffahrt Grenzallee am Autobahndreieck Berlin-Neukölln blockiert. Sie protestierten damit gegen den Weiterbau der A100. Die Aktion verlief friedlich, wie ein Sprecher der Polizei ...

BLZ
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Mit Trommeln, Hula-Hoop-Reifen und Pfeifen: Rund 100 Aktivisten haben am Sonntag knapp 20 Minuten lang die Auffahrt Grenzallee am Autobahndreieck Berlin-Neukölln blockiert. Sie protestierten damit gegen den Weiterbau der A100. Die Aktion verlief friedlich, wie ein Sprecher der Polizei mitteilte.

Aufgerufen zu der Blockade hatte das „Aktionsbündnis A100 stoppen!“. Das Bündnis fordert von den künftigen Koalitionspartnern SPD, Linke und Grüne, den laufenden Bau des 3,2 Kilometer langen Autobahnabschnitts zum Treptower Park umgehend zu stoppen. „Notwendig ist eine Wende hin zu einer nachhaltigen, menschengerechten und ökologischen Stadtentwicklung und Verkehrspolitik“, sagte Tobias Trommer, Sprecher des Bündnisses.

In den noch nicht abgeschlossenen Koalitionsverhandlungen hatte sich Rot-Rot-Grün darauf verständigt, in dieser Legislaturperiode - also bis 2021 - keine weitere Verlängerung der A100 ins Auge zu fassen. Der Autobahnbau soll am Treptower Park demnach so abgeschlossen werden, dass man ihn hier auch komplett beenden könnte. Weitere Bauabschnitte sollen in den nächsten fünf Jahren erst einmal nicht geplant werden. (dpa)

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