Protestaktion

Besetzung nigerianischer Botschaft gescheitert

Vier Festnahmen und der Einsatz von Pfefferspray durch die Polizei löste eine Demonstration in und vor der nigerianischen Botschaft in Berlin aus. Die Protestler wollen sich offenbar gegen drohende Abschiebung wehren.

Stefan Strauß
2 Min

Aus dem Kreis der Aktivisten hieß es am Montag, der Protest richte sich gegen die Zusammenarbeit deutscher und nigerianischer Behörden bei der Abschiebung von Flüchtlingen. Die Anhörungen der Asylsuchenden dienten ausschließlich dem Zweck, sie in ihre Herkunftsländer abzuschieben.

Die Besetzung der nigerianischen Botschaft gehört zu den bundesweiten Protesten gegen die Abschiebepraxis von Asylbewerbern. Auf dem Oranienplatz in Kreuzberg haben Flüchtlinge nach einem Fußmarsch von Würzburg nach Berlin ein Camp errichtet, um auf die Situation von Asylsuchenden und die gängige Abschiebepraxis und Residenzpflicht aufmerksam zu machen.

Unter den Demonstranten waren auch Asylbewerber, die seit rund einer Woche auf dem Oranienplatz in Kreuzberg campieren.

Unter den Demonstranten waren auch Asylbewerber, die seit rund einer Woche auf dem Oranienplatz in Kreuzberg campieren.

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